WINTERFERIEN, 8. – 23. Februar 2020, 10–17 Uhr

Willkommen in der Eiszeit!

Begib Dich auf eine Reise zurück in die Vergangenheit vor ca. 10 000 Jahren. Hier triffst Du auf Mammuts, Säbelzahntiger, frühe Menschen und riesige Gletscher. Du lernst mehr über Eis, Gletscher und die Spuren, die sie hinterlassen haben. Komm in unsere Urzeithöhle und erfahre, welche Minerale und Gesteine die frühen Menschen benutzt haben. Du kannst mit Feuersteinen schneiden, lernen, wie man Feuer macht und Dich als Höhlenmaler versuchen.

Mehr Informationen:

Während der Winterferien begrüßt die terra mineralia ihre jungen Gäste mit „Willkommen in der Eiszeit!“. Die Mädchen und Jungen lernen, welche Menschen und Tiere während der letzten Eiszeit in Europa lebten und wie Gletscher, Eis und Schnee die Landschaft prägten.

Die Kinder reisen 10.000 Jahre zurück in die Vergangenheit und befinden sich am Ende der Kaltzeit und damit auch am Ende der Altsteinzeit. Europa ist noch teilweise von großen Gletschern bedeckt und es ist viel kälter als heute. War damit die Eiszeit zu Ende? Nein. Denn Eiszeit bedeutet, dass sich Kalt- und Warmzeiten ablösen. Wir befinden uns sogar heute noch in einer Eiszeit, die bereits 2,7 Millionen Jahre andauert. Auf einem Rundgang durch die Ausstellung können die Kinder spielerisch herausfinden, was genau eine Eiszeit ist und wie sie mit der Altsteinzeit zusammenhing. Sie erfahren, dass vor dem modernen Menschen Neandertaler und Homo erectus in Europa lebten. Unsere Vorfahren nutzten Steine und Minerale als Werkzeug, Jagdwaffe oder zur Herstellung von Farben. Sie konnten sogar mit ihrer Hilfe Feuer entfachen! Typische Tiere der Eiszeit waren das Mammut oder Wollnashorn, aber auch Pferde und Rentiere wurden gejagt. Und welche dieser Tiere leben noch heute?

In der „Forschungsreise“, dem Mitmach-Labor, warten viele spannende Experimente rund um die Gletscher der Eiszeit auf die Kinder. Wie entsteht ein Gletscher? Wie ist er aufgebaut? Wie kann er sich bewegen? Wie schwer ist so ein Gletscher eigentlich? Welche Veränderungen durch einen Gletscher sieht man noch heute? Abschließend wird die Frage geklärt, woran wir eigentlich heute erkennen, dass es die großen Gletscher der Eiszeit tatsächlich gegeben hat. Studenten der TU Bergakademie Freiberg zeigen den Kindern die Welt vor 10.000 Jahren und führen gemeinsam mit ihnen Experimente durch. Haben die Mädchen und Jungen alle Fragen gelöst, dürfen sie eine Bastelhöhle besuchen. In der steinzeitlichen Höhle müssen die Wände mit Höhlenmalereien ausgestaltet werden. Die Farbpigmente dafür stammten schon damals aus Mineralen. Wer möchte, kann sich als Andenken einen kleinen Lederbeutel basteln. Genauso, wie es wohl schon unsere Vorfahren getan haben.

Das Winterferienprogramm der terra mineralia „Willkommen in der Eiszeit!“ kann vom 8. – 23. Februar 2020 täglich von 10-17 Uhr durchlaufen werden. Für den Besuch sollte man ca. 1,5 Stunden einplanen. Der Beginn ist zu jeder Uhrzeit möglich. Kinder- und Hortgruppen werden gebeten, sich anzumelden. Der letzte Durchlauf beginnt spätestens um 15:30 Uhr. Weitere Informationen erteilt die Infotheke der terra mineralia telefonisch unter 03731 394654 oder per E-Mail unter fuehrungen@terra-mineralia.de.

Wichtige Informationen auf einen Blick:

Zeitraum: 8. - 23. Februar 2020
Dauer: ca. 1,5 Stunden, Teilnahme jederzeit von 10:00 bis 17:00 Uhr möglich
Letzter Beginn: 15:30 Uhr
Teilnahme: individuell für Familien mit Kindern ab 7 Jahren ohne Anmeldung;
Kinder- und Hortgruppen mit Voranmeldung
Kosten: als Besucher kostenlos; für Hortgruppen wird eine Führungspauschale von 20 Euro erhoben und für jedes Kind zusätzlich 3 Euro.

(OSTERFERIEN, 4. - 19. April 2020, 10-17 Uhr) FÄLLT AUS!!!
HIMMELFAHRT UND PFINGSTEN, 21. – 24. Mai 2020, 30. Mai – 7. Juni, 10–17 Uhr

Unsere Erde lebt!

An Vulkanausbrüchen und Erdbeben, die tief in der Erde durch die Bewegungen der Erdplatten entstehen, erkennt man, dass die Erde lebt. An der Erdoberfläche sieht man weitere Spuren des Lebens, die durch Verwitterung hervorgerufen werden. Hitze, Kälte, Eis sowie Wind und Wasser hinterlassen Spuren an Gesteinen und Mineralen. Das Gesicht der Erde ist im ständigen Wandel.

Mithilfe einer Übersichtskarte mit Saal-Route und Mineralfotos begeben sich die Kinder in der terra mineralia auf die Suche nach Mineralen, um herauszufinden, in welchem Gestein sie vorkommen. Kleine Schildchen in den Vitrinen markieren das zu findende Mineral. Zur Orientierung folgen die Mädchen und Jungen Rissspuren am Boden durch die vier Säle Amerika, Asien, Afrika und Europa und gelangen schließlich in die „Forschungsreise“ – das Wissenschaftszentrum der Ausstellung. Dort laden drei thematische Stationen zum aktiven Mitmachen und Experimentieren ein. Ihnen zur Seite stehen Studenten der TU Bergakademie Freiberg. 

Durch spielerisches Ausprobieren erfahren die kleinen Besucher, was es mit den Risslinien in den Sälen auf sich hat und warum die Erde in Bewegung ist. So können sie an einem Seismograph beobachten, wie Erdbeben sichtbar gemacht werden. Das Instrument läuft während der Ferienzeit jeden Tag 24 Stunden und zeichnet Erschütterungen auf. Außerdem erfahren die Kinder in selbst durchgeführten Experimenten, wie Vulkanausbrüche und Verwitterung auf Gesteine einwirken. Wie echte Geologen können sie erforschen, wo Gesteine entstehen und sehen unter dem Mikroskop, dass sie aus vielen Mineralen aufgebaut sind. Selbst winzige Diamanten werden sichtbar. Mit dem erlangten Wissen können die Kinder anschließend die Entstehungsgeschichte eines Profils (Abfolge von Gesteinen) ableiten und das Alter von Gesteinen bestimmen.

Das Ferienprogramm wird während der Woche von 10:00-17:00 Uhr angeboten. Am Wochenende und während der Osterfeiertage findet es bis 18:00 Uhr statt. Kinder- und Hortgruppen werden gebeten, sich anzumelden. Weitere Informationen erteilt die Infotheke unter 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de.

 

Wichtige Infos auf einen Blick:

Zeitraum: Auf Grund der aktuellen Lage findet das Osterferienprogramm nicht statt, Himmelfahrt und Pfingsten können nach aktuellem Stand jedoch durchgeführt werden
Dauer: 1,5 Stunden
Letzter Beginn: 15:30 Uhr
Teilnahme: individuell für Familien mit Kindern ab 7 Jahren ohne Anmeldung;
Kinder- und Hortgruppen mit Voranmeldung
Kosten: als Besucher kostenlos; für Hortgruppen wird eine Führungspauschale von 20 Euro erhoben und für jedes Kind zusätzlich 3 Euro.