1.000 000 Besucher in der terra mineralia!

Einen Grund zum Feiern gab es am 22. Februar 2019 für die terra mineralia.
Die Mineralienausstellung der TU Bergakademie Freiberg begrüßte mit Lotte Sonntag ihre 1 Millionste Besucherin. Der kleine Mineralienfan durfte sich über einen blau-grün glitzernden Azurit-Malachit als Geschenk freuen.

Die siebenjährige Lotte Sonntag kommt aus Pirna. Sie besuchte die terra mineralia in Freiberg das erste Mal. Bereits beim Betreten der Ausstellung begannen die Augen des naturbegeisterten Mädchens zu leuchten. „Sie begeistert sich für alles, was es in der Natur zu finden gibt“, erklärt Mama Kirsti Sonntag, die bereits zweimal die terra mineralia besucht hat und jedes Mal begeistert von der Schönheit der ausgestellten Minerale ist.

„Bei der Einrichtung der terra mineralia vor 10 Jahren ging man von etwa 50.000 Besuchern pro Jahr aus. Diese Prognose konnten wir nun deutlich übertreffen“, freut sich Anna Dziwetzki, Leiterin der terra mineralia. Die meisten Besucher kommen aus Sachsen, aber auch bei Touristen aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Nordbayern sowie aus der Schweiz, Österreich oder den Niederlanden ist die Freiberger Mineralienausstellung beliebt. Für nationale und internationale Gäste der TU Bergakademie Freiberg gehört ein Besuch ebenfalls zum Programm und erfreut sich großem Interesse.

Die terra mineralia ist die größte private Mineralienausstellung der Welt und einer der Besuchermagneten in Freiberg. Die über 3.500 Minerale, Edelsteine und Meteoriten von fünf Kontinenten bereichern und ergänzen die über zwei Jahrhunderte gewachsenen Sammlungen der TU Bergakademie Freiberg um Objekte von Weltklasse. Der überwiegende Teil der Ausstellungsstücke der terra mineralia stammt aus der Pohl-Ströher Mineralienstiftung. Die 2016 verstorbene Stifterin und Ehrensenatorin der TU Bergakademie Freiberg, Dr. Erika Pohl-Ströher, trug über 60 Jahre besonders schöne Stufen aus Europa, Afrika, Asien, Nord- und Südamerika sowie Australien zusammen. Mit der Dauerleihe eines Teiles ihrer Mineraliensammlung an die Universität ermöglichte sie die Einrichtung der weltbekannten Ausstellungen terra mineralia im Freiberger Schloss Freudenstein und Mineralogische Sammlung Deutschland im Krügerhaus.

Die besondere Art der Präsentation und die kreativen Ausstellungskonzepte begeistern bereits Kinder und Heranwachsende für die Welt der Naturwissenschaften wie Geologie, Mineralogie sowie die Gesteinschemie. Aber auch rohstoffbezogene Fragestellungen, wie die nachhaltige Gewinnung und ein verantwortungsbewusster Umgang mit den Ressourcen unserer Erde stehen im Fokus der terra mineralia und werden vor allem in Sonderschauen und Fotoausstellungen thematisiert.

2019 feiert die terra mineralia zudem ihr 10-jähriges Jubiläum. Dafür wird am 16. April eine neue Sonderausstellung eröffnet.

Von links: Anna Dziwetzki, Leiterin der terra mineralia, mit Lotte und ihrer Mama Kirsti Sonntag sowie Oma Ute und Opa Martin Kargel in der terra mineralia. Foto: TU Bergakademie Freiberg.