Vergangene Veranstaltungen der Mineralogen AG 2015

Montag, 26. Januar 2015, 16 Uhr

„Minecraft“ in der terra mineralia

Das Spiel „Minecraft“ ist seit Jahren in aller Munde. Der Name des Spiels bedeutet, dass man aus Bergwerken, unterirdischen Schächten und Klüften Bodenschätze gewinnen kann, denn „Mine…“ heißt Mine, Grube, Bergwerk oder Zeche und „craft“ bedeutet Handwerk, Kunstfertigkeit, Gewerbe. Mithilfe der gewonnenen Rohstoffe kann man alles Erdenkliche spielerisch nachbauen: Vom einfachen elektrischen Schaltkreis bis zum Eiffelturm. Die kleinen bunten Klötzchen, ähnlich wie Lego, lassen sich mühelos aufeinander stapeln. Viel geologisches Hintergrundwissen steckt jedoch in diesem Spiel, das auch von Erwachsenen gern gespielt wird. Man kann in den Edelsteinhandel mit Smaragden einsteigen oder Diamanten als Werkzeug benutzen. Mit dem Gestein Lapis Lazuli, das dem Menschen seit Urzeiten als Farbstoff dient, wird im Spiel z.B. Wolle blau eingefärbt. Jan Marc Wargenau, der Betreuer der Mineralogen AG, selbst ein begeisterter Spieler, sagt: „Die Kinder kennen viele Minerale und Gesteine aus dem Spiel. Am nächsten Montag möchte ich ihnen zeigen, wie diese Minerale in echt aussehen, damit sie in Zukunft das Spiel aus einer ganz anderen Perspektive sehen“. Die Kinder werden viele Minerale und Gesteine aus dem Spiel bestaunen können und viele interessante Informationen über sie gewinnen.

Die Mineralogen AG trifft sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de.

Montag, 23. Februar 2015, 16 Uhr

Lang, lang vor unserer Zeit - Der Urknall

Seit der Entstehung unseres Universums vor 13,8 Milliarden Jahren ist sehr viel Zeit vergangen, in der wir Menschen jedoch nur einen Wimpernschlag ausmachen. Was musste aber beim Urknall geschehen, damit wir Menschen überhaupt entstehen konnten? Die Jugendlichen werden erfahren, wie es zum Big Bang kam und welche weitreichenden Folgen dieses Ereignis für das Universum hatte. Dabei gibt es nach wie vor für die Entstehung des Universums verschiedene Theorien. Die Wissenschaftler konzentrieren sich dabei auf die ersten 300.000 Jahre nach dem Big Bang, da sich in dieser Zeit das Universum besonders schnell entwickelt hat.

Die Mineralogen AG trifft sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de.

Montag, 30. März 2015, 16 Uhr

Wer war eigentlich dieser Mohs? Mohs’sche Härteskala

Prof. Friedrich Mohs, Lithographie von Joseph Kriehuber, 1832

Am Montag, den 30. März um 16 Uhr, folgt die Mineralogen AG, der Jugend-Klub der terra mineralia, den Spuren des berühmten Herrn Prof. Friedrich Mohs. Im Verlaufe des Nachmittags ergründen die Jugendlichen die Herkunft der heutzutage weltweit verbreiteten Mohs’schen Härteskala.   

Bevor die Teilnehmer sich an Hand von vielen Beispielen die berühmte Härteskala näher ansehen, geht es erst einmal darum, zu ergründen: Wozu brauche ich überhaupt eine Härteeinteilung der Minerale und was genau ist „Härte“ eigentlich?  Dann ist natürlich auch noch spannend zu erfahren, welche weiteren Härteprüfverfahren es gibt und warum  die Idee von Mohs sich durchgesetzt hat. Woher kam seine Idee und was hat er noch alles in Freiberg gemacht? Schließlich war er ein Schüler vom weltberühmten Abraham Gottlob Werner und hat bei ihm gelernt, wie wichtig die Beschreibung der äußeren Kennzeichen der Minerale für deren Bestimmung ist. Sie hatten beide zusammen verschiedene schlaue Ideen, um die vielen weltweit entdeckten Minerale gedanklich zu sortieren und in einem übersichtlichen und logischen System zu verpacken. Wer seine eigene Sammlung zu Hause hat, schaut sie sich nach diesem Treffen bestimmt nochmal mit neuen Augen an.

Die Mineralogen AG trifft sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de.

Montag, 27. April 2015, 16 Uhr

Besuch der Sonderausstellung "Fliegende Juwelen II"

Die Teilnehmer der Mineralogen AG entdecken in der Sonderausstellung „Fliegende Juwelen II“ die Gemeinsamkeiten in der bunten Welt der Insekten und der Minerale. Farben, Formen, Muster, Strukturen und vieles mehr verbindet die belebte und die unbelebte Welt. Die angehenden Mineralogen werden beobachten und staunen. 

Montag, 18. Mai 2015, 16 Uhr

Geothermie – Energie, die aus der Erde kommt

Am Montag, den 18. Mai um 16 Uhr, erkunden die Teilnehmer der Mineralogen AG, der Jugend-Klub der terra mineralia, die geheimnisvolle Kraft der Erdwärme. Woher diese kommt und wie wir Menschen sie heute nutzen können, wird an diesem Nachmittag genau untersucht.   

Jeden Tag nutzen wir warmes Wasser, um es im Alltag gemütlich zu haben: In der warmen Heizung oder in der heißen Badewanne. Seit ein paar Jahren ist es möglich, die Energie dafür direkt aus dem Erdinneren zu gewinnen. Wie aber wird die Energie aus der Tiefe in die Heizung umgeleitet? Die Teilnehmer erfahren, welches raffinierte System dahinter steckt und wo man die Erde besonders gut „anzapfen“ kann. Denn je nach Aufbau der Erde und Gesteinstyp, lässt sich die Erdwärme leichter oder gar nicht nutzen. Aber auch spannend ist, wie der Effekt in der Natur aussieht. Sie sind zwar selten, aber dafür spektakulär: Geysire. Den größten von ihnen gab es einmal in Neuseeland, der höher noch als der Eiffelturm in die Luft stieg. Was dabei passiert und wie unglaublich heiß das Wasser werden kann, erfahren die Jugendlichen an Hand von Experimenten in der Forschungsreise.

Die Mineralogen AG trifft sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de. Teilnahmegebühr pro Kind 2 Euro oder kostenlos mit der Jahreskarte.

Geothermiekraftwerk in Island, Foto: Gretar Ivarsson, wikipedia.

Montag, 29. Juni 2015, 16 Uhr

Tsunami - Gefährliche Naturgewalt

Am Montag, den 29. Juni um 16 Uhr, erforschen die Teilnehmer der Mineralogen AG, der Jugend-Klub der terra mineralia, gefährliche Riesen-Wellen. Denn obwohl sie scheinbar aus dem weiten Meer kommen, stecken dahinter tatsächlich geologische Prozesse im Erdinneren.

Tsunamis gehören zu den Naturkatastrophen, die enorm große Schäden verursachen und eine ungeheure Gefahr für die Menschen darstellen. Aber muss man deshalb zum Beispiel auch in Sachsen Angst vor ihnen haben? In der Mineralogen AG wird untersucht, was in der Erde vor sich geht, bevor ein Tsunami entsteht und was dann genau mit dem Meer passiert. Außerdem wird geschaut, wieviel Kraft so eine riesige Welle entwickeln kann und welches die bekanntesten Unglücke sind. Schließlich ist es für die Urlaubsplanung wichtig zu wissen, wo Tsunamis besonders oft vorkommen. Bei diesem Termin werden die Teilnehmer auch erfahren, wie Tsunamis heute frühzeitig erkannt werden und wie die Küsten sich versuchen, vor ihnen zu schützen. Denn wer das weiß, der kann ganz beruhigt weiterhin im Meer baden gehen.

Die Mineralogen AG trifft sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de. Teilnahmegebühr pro Kind 2 Euro oder kostenlos mit der Jahreskarte.

Samstag, 11. Juli 2015

Exkursion

Dieses Jahr führt die Exkursion der Mineralogen AG die Teilnehmer nach Geyer. Dort gibt es unter anderem Bergkristalle und andere Kleinode zu entdecken.

Für das Mineralsuchen benötigt Ihr Kind folgende Sachen:

  • Verpflegung und vor allem viel zu trinken
  • festes Schuhwerk (Wanderschuhe, nach Möglichkeit Gummistiefel)
  • alte, lange Hosen
  • kleiner Hammer und eine Schutzbrille
  • Schutzhelm oder Fahrradhelm
  • nach Möglichkeit Verpackungsmaterial, wie alte Zeitungen oder Zellstoff
  • Zettel und Stift, um die Funde zu beschriften
  • Mückenspray und Sonnenschutz
  • nach Möglichkeit Sonnenhut oder Kappe
  • Handtuch

Ohne diese Dinge darf Ihr Kind an der Exkursion nicht teilnehmen.

Wir bitten um Ihre Teilnahme an der Exkursion, um Ihr Kind beim Suchen zu unterstützen und zu betreuen. Bitte informieren Sie Ihr Kind, dass es die Anweisungen der Betreuer genau befolgen muss.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Kinder mit Eltern begrenzt und die Teilnehmer sollen mindestens 10 Jahre alt sein. Bitte melden Sie Ihr Kind an der Infotheke der terra mineralia (03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de) bis Montag, 6. Juli 2015 an. Bitte bringen Sie zur Exkursion die unterzeichnete Einverständniserklärung mit.

Exkursionsdaten:

Beginn:

10:00 Uhr                                              

Ende: ca. 14 Uhr, nach Bedarf länger
Adresse:          Tonis Haus der Steine, Steffi und Uwe Thonfeld, Thumer Str. 71, 09468 Geyer
Preis:

3,40 Euro pro Person

Montag, 31. August 2015, 16 Uhr

Plattentektonik - Die alles erklärende Theorie

Früher dachte man, dass die Erde eine Scheibe ist. Die Leute, die damals das Gegenteil behaupteten, wurden nicht beachtet, ausgelacht oder sogar bestraft. Ähnlich erging es denen, die behaupteten, dass sich unsere Kontinente bewegen. Heute ist diese Theorie nicht mehr wegzudenken und ist in der ganzen Welt bekannt. Bei einem spannenden Nachmittag in der Mineralogen AG werden die Plattenbewegungen genauer unter die Lupe genommen.

Die sogenannte „Plattentektonik“ und der „Kontinentaldrift“ sind heute Teil des Allgemeinwissens und für viele nur allzu bekannter, trister Schulstoff. Aber wie kam es überhaupt dazu? Wie stellte man sich vor diesem Modell den Aufbau unserer Erde vor und warum hatte es diese Theorie so schwer? Die Teilnehmer der AG beschäftigen sich zunächst genau mit dieser Theorie und erfahren mehr darüber, wie sich Platten zueinander bewegen können und warum es wahrscheinlich ist, dass sie es wirklich tun. Dabei wird auch untersucht, welche Folgen diese Bewegung für unsere Meere und Kontinente hat und wohin uns Menschen das führen kann. Schließlich leben wir auf diesen vermeintlichen „großen Schollen“. Außerdem wagt die AG den Blick um die Ecke und schaut, ob es unter Wissenschaftlern vielleicht auch jetzt noch andere Ideen gibt!

„Cracks in Mývatn region (2)“ (Island) von Chmee2, eigenes Werk, wikipedia.

Montag, 28. September 2015, 16 Uhr

Gesteine - Dokumente geologischer Prozesse

Am Montag, den 28. September um 16 Uhr, nehmen die Teilnehmer der „Mineralogen AG“, des Jugend-Klubs der terra mineralia, an ihrem zweiten Treffen nach der Sommerpause teil. Die Zusammenkunft findet unter dem Thema „Gesteine – Dokumente geologischer Prozesse“ statt.

Unsere Erde besitzt einen großen Schatz an unterschiedlichsten Gesteinen und ist aus ihnen praktisch aufgebaut. Dabei kann jedes Gestein seine eigene Geschichte erzählen: Man kann aus ihm „lesen“, wie es entstanden ist, woher es kommt oder aus welchen Mineralen es sich zusammensetzt. Das ist  fast so, als würde man in einem Buch lesen. Aber die Schrift ist natürlich eine ganz andere. Zum Treffen der „Mineralogen AG“ lernen die angehenden Mineralogen, diese Schrift zu lesen. Sie erfahren, was uns Gesteine verraten, über die wir täglich laufen. Selbst in einem kleinen Kieselstein am Wegesrand können viele Millionen Jahre Erdgeschichte stecken.

Bild links: "Stadtroda Sandstein" von I, ArtMechanic, wikipedia.de
Bild rechts: Granit, "Logan Rock from below", Jim Champion, own work, wikipedia.de

Montag, 26. Oktober 2015, 16 Uhr

Meisterwerke aus Gestein

Am Montag, den 26. Oktober um 16 Uhr, treffen sich die Teilnehmer der „Mineralogen AG“, des Jugend-Klubs der terra mineralia. Sie lernen diesmal „Meisterwerke aus Gestein“ kennen.

Minerale und Gesteine stellen die ältesten Werkzeuge und Baustoffe der Menschheit dar. Schon die alten Ägypter haben Gesteine genutzt, um riesige Bauwerke wie die Pyramiden oder die Sphinx zu errichten. Aber auch andere Kulturen haben beeindruckende Gebäude aus Gestein erschaffen. Die chinesische Mauer, Stonehenge oder die Moais auf den Osterinseln geben den Forschern oftmals Rätsel auf. Die jungen Mineralogen erfahren auf einer Reise durch alle Kontinente, welche Gesteine dafür verwendet wurden und welche Minerale dahinter stecken. Dass es auch die Natur schafft, beeindruckende Formen hervorzubringen, zeigen zum Beispiel der Giant‘s Causeway in Irland oder der Ayers Rock in Australien.

Die „Mineralogen AG“ trifft sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de. Teilnahmegebühr pro Kind 2 Euro oder kostenlos mit der Jahreskarte.

Montag, 30. November 2015, 16 Uhr

Die Kältewüste Antarktis

Am Montag, den 30. November um 16 Uhr, treffen sich die Teilnehmer der „Mineralogen AG“, des Jugend-Klubs der terra mineralia. Sie begeben sich in eine Wüste aus Eis und Schnee – die „Kältewüste der Antarktis“.

Die Antarktis ist ein Kontinent, der sogar größer ist als Europa, aber erst 1820 entdeckt wurde. Hier befindet sich der Südpol. Viele denken, die Antarktis würde nur aus Eis und Schnee bestehen, dabei gibt es hier geologisch viele interessante Dinge zu entdecken: aktive Vulkane, einen See unter dem Eis, Gletscher, riesige Gebirge und sogar viele Meteoriten. Es lassen sich dort natürlich auch Gesteine und Minerale finden. Sogar erste Lagerstätten sind bereits bekannt. Bei der nächsten Veranstaltung der Mineralogen AG in der terra mineralia erforschen die Teilnehmer die geologischen Hintergründe dieser fremden und unwirschen Welt und erfahren, wie der frostige Kontinent entstehen konnte.

Die „Mineralogen AG“ trifft sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de. Teilnahmegebühr pro Kind 2 Euro oder kostenlos mit der Jahreskarte.

Montag, 14. Dezember 2015, 16 Uhr

Schatzkammer Erde - Rohstoffe aus der Erde

Am Montag, den 14. Dezember um 16 Uhr, treffen sich die Teilnehmer der „Mineralogen AG“, des Jugend-Klubs der terra mineralia zu ihrer Weihnachtsfeier. Es wird aber nicht nur gefeiert, sondern „geforscht“. Thema des letzten Treffens in diesem Jahr ist daher die Schatzkammer Erde und ihre Rohstoffe“.

Die jungen Mineralogen erwartet etwas ganz Besonderes. Wir begeben uns auf eine Reise in die Schatz-kammer der Erde. Hier erkunden wir, woher unsere Rohstoffe kommen und welche Minerale für unseren Alltag unverzichtbar sind. Woraus bestehen die kommenden Weihnachtsgeschenke? Wie viel Geologie steckt in Lego und Co.? Welche Minerale sind für Smartphone oder Laptop unverzichtbar? Benötigt man zum Bücherdrucken auch mineralische Rohstoffe? Es wird also mindestens so spannend, wie beim Geschenke auspacken. Auch interessierte Eltern sind zur Weihnachtsfeier herzlich eingeladen.

Die „Mineralogen AG“ trifft sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke: 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de. Teilnahmegebühr pro Kind 2 Euro oder kostenlos mit der Jahreskarte.