Vergangene Veranstaltungen der Mineralogen AG

Montag, 8. Dezember 2014, 16 Uhr

Sag mal Mineral, wie alt bist du eigentlich?

Zum letzten Mal in diesem Jahr trifft sich die „Mineralogen AG“ am Montag, den 8. Dezember um 16 Uhr, zu einer Weihnachtsfeier voller Minerale. Die Kinder kennen nun schon eine Vielzahl von Mineralen, aber dieses Mal werden sie herausfinden, wie alt diese eigentlich sein können und woran man das erkennen kann. Hierzu sind auch die Eltern herzlich eingeladen!

Die meisten Minerale, die wir kennen, unterscheiden sich im ersten Eindruck in der Farbe und der Form. Aber Minerale sind auch unterschiedlich alt. Deswegen werden sich die Teilnehmer der „Mineralogen AG“ damit beschäftigen, woran man erkennt, wie alt ein Mineral ist und wie man das bestimmen kann. Einige Minerale weisen interessante Eigenschaften auf und geben somit einen Hinweis auf ihre Entstehungsgeschichte, die sehr spannend sein kann. Es ist fast so, als würde man in einem Tagebuch lesen und erfahren, welchen langen Weg das Mineral hinter sich hat. Wer schon immer wissen wollte, an welchen Merkmalen man das Alter von Mineralen festmacht, wird sich auf die Reise in die Vergangenheit mit der „Mineralogen AG“ freuen. Anschließend gibt es Weihnachtsplätzchen und Kinderpunsch in der „Forschungsreise“.

Die „Mineralogen AG“ trifft sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke unter der Telefonnummer 03731 394654 oder per Mail unter fuehrungen@terra-mineralia.de.

Montag, 10. November 2014, 16 Uhr

Die sieben Kristallsysteme
(Krügerhaus)

Beim nächsten Treffen werden in der „Mineralogischen Sammlung Deutschland“ im Krügerhaus die sieben Kristallsysteme unter die Lupe genommen. Die Teilnehmer werden so die beeindruckende Vielfalt der Kristallformen kennenlernen und einordnen können. Ein Kristall ist ein fester Körper, in dem alle Atome regelmäßig und in einem ganz bestimmten Muster angeordnet sind. Die unzähligen verschiedenen Formen sind in sieben Kristallsystemen geordnet. „Die verschiedenen Kristallsysteme sind ein wichtiger Bestandteil der Mineralbestimmung und sind bei der Mineralienjagd nicht wegzudenken“, so Jan Marc Wargenau, Betreuer der „Mineralogen AG“ in der terra mineralia, der Stiftungssammlung der TU Bergakademie Freiberg. „Die Vielfalt der verschiedenen Kristallformen ist eine eigene Welt, in die man eintauchen und von der man sich begeistern lassen kann.“ Die Jugendlichen werden bei diesem Treffen lernen, welche Formen es gibt und welche sie vielleicht noch nicht kennen. Des Weiteren werden sie selbst Minerale in verschiedene Klassen einteilen und erfahren, woran man diese meistens sogar ganz leicht erkennen kann. Wenn man sich schon immer gefragt hat, woher die verschiedenen Formen der Minerale kommen und mehr darüber wissen will oder dazu Fragen hat, dann sollte man es nicht verpassen, zur „Mineralogen AG“ am nächsten Montag zu kommen.

Die „Mineralogen AG“ trifft sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke unter der Telefonnummer 03731 394654 oder per Mail unter fuehrungen@terra-mineralia.de; Kosten pro Teilnehmer: 2,- Euro.

Montag, 13. Oktober 2014, 16 Uhr

Besuch der Sonderausstellung: „Foraminiferen: Kleine Baumeister im Ozean“

Am Montag, den 13. Oktober um 16 Uhr, trifft sich die Mineralogen AG, der Jugend-Klub der terra mineralia, um gemeinsam die aktuelle Sonderausstellung der terra mineralia, „Foraminiferen: Kleine Baumeister im Ozean“ zu besuchen.

Den meisten von uns sind sie kaum oder gar nicht bekannt und doch sind die Foraminiferen sehr wichtig für jeden von uns. Denn sie bestimmen das Weltklima, sie helfen uns, Erdöl zu suchen, sie sind die größten Kalkproduzenten auf unserem Planeten, sie können Minerale bilden, sogar ganze Gebirge bestehen aus ihnen und sie kommen auch in den ägyptischen Pyramiden vor.

Aber die Baumeister aus dem Ozean sind winzig klein, so klein, dass man sie mit dem bloßen Auge kaum erkennt. Und sie sind wunderschön, wie Jan Marc Wargenau, der Leiter der Mineralogen AG erklärt: „Foraminiferen sind allein schon von ihrem Aussehen faszinierend und einzigartig“. „Wir wollen den Kindern einen Einblick in die unglaubliche Welt der Foraminiferen bieten und die Sonderausstellung ist genau der richtige Ort dafür“. Die Kinder werden einen spannenden Rundgang machen und können sich an verschiedenen Stationen von der Welt der Foraminiferen begeistern lassen.

Die Mineralogen AG trifft sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke unter der Telefonnummer 03731 394654 oder per Email: fuehrungen@terra-mineralia.de.

Samstag, 20. September 2014

Exkursion

Nachdem wir im letzten Jahr auf der Halde des Lorenz Gegentrums in Halsbrücke waren, möchten wir in diesem Jahr Achate in Schlottwitz suchen.

Für das Mineralsuchen benötigt Ihr Kind folgende Sachen:

  • Verpflegung und vor allem viel zu trinken
  • festes Schuhwerk (Wanderschuhe, nach Möglichkeit Gummistiefel)
  • alte, lange Hosen
  • kleiner Hammer und eine Schutzbrille
  • Schutzhelm oder Fahrradhelm
  • nach Möglichkeit Verpackungsmaterial, wie alte Zeitungen oder Zellstoff
  • Zettel und Stift, um die Funde zu beschriften
  • Mückenspray und Sonnenschutz
  • nach Möglichkeit Sonnenhut oder Kappe
  • Handtuch

Ohne diese Dinge darf Ihr Kind an der Exkursion nicht teilnehmen.

Wir bitten um Ihre Teilnahme an der Exkursion, um Ihr Kind beim Suchen zu unterstützen und zu betreuen. Bitte informieren Sie Ihr Kind, dass es die Anweisungen der Betreuer genau befolgen muss.

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Kinder mit Eltern begrenzt. Bitte melden Sie Ihr Kind an der Infotheke der terra mineralia (03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de) bis Mittwoch, 17. September 2014 an. Bitte bringen Sie zur Exkursion die unterzeichnete Einverständniserklärung mit.

Exkursionsdaten:

Beginn:   

10:30 Uhr                                                                                  

Ende: ca. 14 Uhr, nach Bedarf länger
Adresse:          Achat Schlottwitz, Familie Martina Thomas, Cunnersdorfer Str. 8, 01768 Schlottwitz
Preis:

4,00 Euro pro Person

Montag, 15. September 2014, 16 Uhr

Der Freiberger Gneis – Von der Entstehung zum Nutzen

Am Montag, den 15. September um 16 Uhr, wird sich die Mineralogen AG, der Jugend-Klub der terra mineralia, mit einem einheimischen Gestein beschäftigen. Es ist der bekannte Freiberger Gneis. Die interessierten Jugendlichen (ab 11 Jahre) werden erfahren, wie er entsteht, wo genau er vorkommt und wo er genutzt wird.

„Um tolle Gesteine zu finden, muss man nicht immer weit reisen, sondern kann auf Gesteine in der Region zurückgreifen, wie zum Beispiel auf den Freiberger Gneis“, so Jan Marc Wargenau, der Leiter der Mineralogen AG. „Ich möchte den angehenden Mineralogen zeigen, was sich unter ihnen befindet, wenn sie ihren Alltag durch-leben und da bietet der Freiberger Gneis eine interessante Geschichte, gerade weil er in Freiberg überall zu finden ist, selbst in Häusern und in der Stadtmauer“. Die Jugendlichen werden erfahren, welche besonderen Eigenschaften der Gneis hat und wo man ihn überall in Freiberg finden kann.

Die Jugendlichen haben am Samstag, den 20. September auch Gelegenheit, ein sehr bekanntes, einheimisches Mineral näher kennen zu lernen, denn die diesjährige Exkursion wird sie nach Schlottwitz bei Dresden führen, zu einer der berühmtesten Fundstellen von Achaten in ganz Sachsen. Die Exkursion findet zusammen mit den mineralinos statt. Die Hobby-Sammler dürfen sich auf schöne Funde und einen erlebnisreichen Tag im Gelände freuen.

Die Mineralogen AG trifft sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Informationen hierzu und auch zur Exkursion erteilt die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de von Mo – Do (10:00 – 15:30 Uhr).

Montag, 14. Juli 2014, 16 Uhr

Was habe ich gefunden? Funde der Exkursion bestimmen

Dieses Treffen ist den Funden der Exkursion gewidmet. Aber es geht nicht nur darum, welches Mineral man gefunden hat, sondern auch darum, wie man es in seine eigene Sammlung einordnen kann. Exakte Bestimmung und Beschriftung der entdeckten Minerale sind daher sehr wichtig. Die Teilnehmer der Mineralogen AG werden ihre Funde aber auch miteinander vergleichen und eventuell sogar untereinander tauschen. „Somit bekommen die Kinder schon eine erste Idee, was es mit dem Sammeln von Mineralen auf sich hat“, so Jan Marc Wargenau, der Betreuer der Mineralogen AG, „Auch die größten Mineralsammler machen letztendlich nichts anderes als zu sammeln und zu tauschen und genau diese Begeisterung versuche ich, auf die Kinder zu übertragen“. Um welche Funde es sich dabei handelt, wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Wenn Du also genauso begeistert von Mineralen bist, dann verbring doch einen gemeinsamen Nachmittag mit der Mineralogen AG in der terra mineralia.

Die Mineralogen AG trifft sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de.

Montag, 16. Juni 2014, 16 Uhr

Was ist Bleiglanz?
(Krügerhaus)

Bleiglanz, das ist der Name, den Bergmänner dem Bleimineral Galenit gaben und auch der "Vater" der Mineralogie, Abraham Gottlob Werner, benutzte diesen Begriff, um das Mineral Galenit zu beschreiben. Aber was genau hat Bleiglanz mit Galenit zu tun? Vielleicht hat es etwas mit Blei zu tun, denn sonst würde man es nicht so nennen. Bei diesem Treffen erfahren die Teilnehmer der Mineralogen AG, welche Geschichte das Mineral Bleiglanz besitzt und welche besondere Bedeutung es für Freiberg hat. Sie werden auch erfahren, welche anderen berühmten Fundstellen es in Deutschland gibt. Des Weiteren werden die jungen Forscher ihr gewonnenes Wissen über das Mineral in einem Mineralsteckbrief festhalten. Wenn Du auch wissen möchtest, was das Besondere an Bleiglanz ist und wo er noch überall in Deutschland vorkommt, dann freuen wir uns auf Deinen Besuch bei der Mineralogen AG.

Die Mineralogen AG trifft sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de.

Montag, 12. Mai 2014, 16 Uhr

Unsere Erde: Von der Kruste bis in den Kern

Eines der interessantesten Themen wartet diesmal auf die jungen Forscher der Mineralogen AG. Was passiert eigentlich unter der Erde, auf der wir leben? Bei diesem Treffen „graben“ sich die Teilnehmer von der Erdkruste bis zum Erdkern. Dabei ist es spannend zu erfahren, welche besonderen Eigenschaften die einzelnen Schichten unserer Erde haben und warum sie wichtig für das Leben auf der Erde sind.

Die jungen Mineralogen begeben sich auf eine spannende Reise ins Erdinnere: Sie werden auf dieser Reise erfahren, wie sich Kontinente bewegen, wie Vulkane ausbrechen und wie der Aufbau der Erde ist. Viele dieser spannenden Dinge sind bis jetzt noch nicht wirklich geklärt, sind aber für das Überleben auf der Erde sehr wichtig. Die Teilnehmer werden erfahren, was sich tagtäglich unter ihren Füßen abspielt und welche faszinierenden Prozesse jeden Tag unbemerkt ablaufen.

Die jungen Forscher der Mineralogen AG treffen sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de.

Montag, 14. April 2014, 16 Uhr

Erdöl, das schwarze Gold

Am Montag, den 14. April um 16 Uhr, trifft sich die Mineralogen AG, eine Arbeitsgruppe für Schüler in der terra mineralia im Schloss Freudenstein zum gemeinsamen Nachmittag. Thema des Treffens ist „Erdöl, das schwarze Gold“.

Jeder kennt Erdöl, aber wieso trägt es auch die Bezeichnung das „schwarze Gold“? Dieser spannenden Frage gehen die Schüler der Mineralogen AG nach. In der Mineralogen AG erfahren sie, wie Erdöl entsteht, wo überall auf der Welt Erdöl vorkommt und wie man es aus dem Erdinneren gewinnt. Aber dahinter stecken auch Gefahren, wie man vor ein paar Jahren beim Unglück der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko sehen konnte. Die Schüler erfahren, aus welchen Materialien Erdöl entsteht und welche Bedingungen dazu vorhanden sein müssen. Erläutert wird auch, wofür man Erdöl im Alltag nutzen kann. Schüler ab 12 Jahren sind herzlich willkommen, sich der noch jungen Mineralogen AG der terra mineralia anzuschließen.

Die Mineralogen AG trifft sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de.

Montag, 10. März 2014, 16 Uhr

Wer war eigentlich dieser Strunz?
(Wernerbau, Brennhausgasse 14)

Information für Eltern und Journalisten:

Karl Hugo Strunz war ein berühmter Mineraloge, der Ordnung in die vielen Tausend verschiedenen Minerale brachte. Um diese Systematik zeigen zu können, besuchen die Schüler der Mineralogen AG die Mineralogische Sammlung der TU Bergakademie Freiberg. Hier werden sie sehen, worin der Unterschied zwischen dieser altehrwürdigen Sammlung und der terra mineralia liegt.

Einladung für Kinder:

Mit der Mineralogen AG haben wir bereits zwei verschiedene Ausstellungen besucht - die terra mineralia und die Mineralogische Sammlung Deutschland im Krügerhaus. Aber worin besteht eigentlich der Unterschied zu der weltberühmten Mineralogischen Sammlung der TU Bergakademie Freiberg? Um diese Frage zu klären, begeben sich die Kinder mit ihrem Betreuer Jan Marc Wargenau auf die Suche nach einem Herrn Strunz, der angeblich damit etwas zu tun haben soll. Denn nach diesem Herrn Strunz wurden drei Minerale benannt und er selbst soll 14 neue Minerale entdeckt haben. Und zwischen den drei Sammlungen gibt es interessante Unterschiede und natürlich wieder neue und sehenswerte Minerale zu bestaunen. Wenn Du Lust hast, einen Nachmittag mit der Mineralogen AG auf den Spuren des berühmten Herrn Strunz zu verbringen, so freuen wir uns darauf, Dich in der Arbeitsgruppe der jungen Forscher und Mineraliensammler der terra mineralia willkommen zu heißen.

Die Kinder der Mineralogen AG treffen sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de.

Montag, 10. Februar 2014, 16 Uhr

Die Wunderwelt der Achate
(Krügerhaus)

In der „Mineralogischen Sammlung Deutschland“ im Krügerhaus gibt es viele Achate. Hier sollen die Kinder deren Wunderwelt für sich entdecken. Achate können faszinierende Farben und Formen haben. Die Schüler erfahren in der Mineralogen AG, wo die meisten Achate herkommen und wie sie entstehen.

Montag, 13. Januar 2014, 16 Uhr

Der Blick ins Nichts – das Rasterelektronenmikroskop

Jedes Kind hat schon einmal durch ein Mikroskop geschaut und darunter vielleicht auch Minerale angesehen. Aber was macht man, wenn selbst dafür die Minerale zu klein sind? Man benutzt das Rasterelektronenmikroskop! Die Schüler der Mineralogen AG lernen in der terra mineralia, was für erstaunliche Dinge man damit machen kann.