Mineralinos

Hast Du Spaß und Interesse an Mineralen und am Sammeln? Bist Du 7 bis 12 Jahre alt? Super! In unserem Kinder-Klub triffst Du andere junge Mineralienfans, um unter Anleitung mehr über Minerale und das Sammeln zu erfahren. In der „Forschungsreise“, dem Wissenschaftszentrum der terra mineralia, kannst Du Deine eigenen Funde bestimmen und neue Minerale erforschen. Bist Du neugierig? Hier der Kalender. Wir treffen uns einmal im Monat immer montags um 15:30 Uhr.

Die mineralinos werden unterstützt von der "Ich kann was!"-Initiative der Deutschen Telekom.

Programm 2017

Montag, 16. Januar 2017, 15:30 Uhr

Was ist ein Mineral? Was ist ein mineralino?

mineralinos der terra mineralia starten 2017 mit neuem Konzept

Am 16. Januar um 15:30 Uhr ist es wieder so weit, die mineralinos, der Kinder-Klub der terra mineralia, treffen sich zum ersten Mal im neuen Jahr. Mit der „Ich kann was!“-Initiative der Deutschen Telekom als Unterstützer erhält der Kinder-Klub eine neue und inhaltlich verbesserte Ausrichtung. Neben dem mineralogischen und geologischen Grundwissen, sollen die Kinder künftig verstärkt an das Sammeln herangeführt werden.

Durch die Förderung der Initiative kann die Dauer der monatlichen Treffen auf 90 Minuten erhöht werden. So haben die Kinder mehr Zeit, Minerale wie Quarz mit seinen vielen farblichen Varietäten, Gold oder Calcit mit seinen unzähligen Kristallformen kennenzulernen. Statt einer gibt es nun gleich drei Exkursionen –  Achate sammeln und Goldwaschen sowie der Besuch der Freiberger Mineralienbörse stehen dabei auf dem Programm. Aber auch der Besuch des Schleiflabors oder das Bauen von Sammlungskästen soll den Kindern ganz praktisch das Handwerkszeug eines echten Mineraliensammlers näherbringen. Ganz nach dem Vorbild der Stifterin, Frau Dr. Erika Pohl-Ströher, die in 60 Jahren eine der größten privaten Mineraliensammlungen zusammengetragen hat.

Seit 2010 bieten die mineralinos interessierten Mädchen und Jungen ab 7 Jahren die Möglichkeit, mehr über Minerale, Gesteine und das Sammeln zu erfahren. Damit auch kleine Sammler, die bei den mineralinos mitmachen wollen, einfach einsteigen können, werden am 16. Januar ganz grundlegende Inhalte vermittelt. So lernen die Kinder sich und ihre Mitstreiter kennen, erkunden die Ausstellung und erfahren, was genau ein Mineral ist. Sie erhalten ihren mineralinos-Pass sowie ein Sammlerbuch, in das sie ihre Mineralsteckbriefe eintragen können. Die Treffen werden von zwei jungen Absolventen der Bergakademie begleitet – einem Mineralogen und einem Chemiker, die beide schon seit vielen Jahren passionierte Mineraliensammler sind.

Die „Ich kann was!“-Initiative wurde von Mitarbeitern der Deutschen Telekom gegründet. Sie unterstützt Maßnahmen und Aktivitäten, die jungen Menschen dabei helfen, ihre Potenziale zu entdecken, zu entfalten, im Alltag einzusetzen und auf diese Weise selbstbewusst und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Einmal im Jahr führt die Initiative hierfür eine bundesweite Ausschreibung durch, bei der sich Projekte und Einrichtungen um eine finanzielle Förderung bewerben können. Bei der diesjährigen 7. Ausschreibung sind über 700 Bewerbungen eingegangen. Die Wahl fiel auf 207 Projekte aus ganz Deutschland.

Die mineralinos treffen sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de. Teilnahme ist für die Kinder kostenfrei.

Montag, 6. Februar 2017, 15:30 Uhr

Wie entstehen Minerale?

Das Brot kommt vom Bäcker, die Wurst vom Fleischer und die Geschenke vom Weihnachtsmann. Doch woher kommen die Minerale? Dies finden die „mineralinos“ des Kinderklubs der terra mineralia, am Montag, 6. Februar ab 15.30 Uhr heraus.

Eine Welt ohne Minerale ist undenkbar. Sie stellen nicht nur Rohstoffe dar, ohne die unsere moderne Zivilisation nicht möglich wäre, sondern bilden ebenso den Boden auf dem wir gehen. Einige Theorien bringen sie gar mit der Entstehung des Lebens in unmittelbaren Zusammenhang. Zweifelsohne sind sie auch im menschlichen Körper zu finden. Jedenfalls sind wir stets von Mineralen umgeben. Wie diese entstanden sind und ob noch immer welche neu gebildet werden erfahren die „mineralinos“. Zudem wird erklärt wie man ein Mineral erkennt und wie man es aufgrund seiner Eigenschaften richtig bestimmen kann.

Die mineralinos treffen sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

Montag, 6. März 2017, 15:30 Uhr

Das Mineral Quarz

Was haben Beton, Solarzellen und Uhren gemeinsam? Für deren Herstellung wird Quarz benötigt. Er besitzt darüber hinaus noch viele weitere Verwendungen.

Aus diesem Grund beschäftigen sich die „mineralinos“ des Kinderclubs der terra mineralia, am Montag, 6. März ab 15.30 Uhr mit dem Mineral Quarz.

Nahezu jeder hat bereits intensiven Kontakt zu Quarz gehabt – sei es in der Sandkiste oder im Urlaub am Strand. Denn Sand besteht meist zu großen Teilen aus diesem Mineral. Doch nicht nur für Kleckerburgen und rieselnde Kleidung benötigt man es, sondern Quarz ist ein wichtiges Industriemineral, neben der Baustoffindustrie. Bestimmte Eigenschaften zeichnen den Quarz für diese vielfältigen Anwendungen aus. Wenn man sich damit befasst, lernt man den Quarz ganz nebenbei auch selbst zu erkennen. Ganz einfach ist das aber trotzdem nicht, denn Quarz kann viele verschiedene Farben annehmen – vom farblosen Bergkristall, über den violetten Amethyst bis zum schwarzen Morion ist nahezu alles möglich. Diese farbigen Quarze werden übrigens gerne als Schmucksteine verwendet.

Die mineralinos treffen sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

Samstag, 25. März 2017

Exkursion: Achate sammeln in Süßenbach

Am Samstag, 25. März 2017, möchten wir um 9:30 Uhr mit den Kindern der „mineralinos“ auf Exkursion gehen. In diesem Jahr fahren wir nach Süßenbach bei Weißenborn, um Achate zu suchen.

Exkursionsdaten/Ablauf

9:30 Uhr      Treffpunkt: Straße von Weißenborn nach Frauenstein (Frauensteiner Straße)
                   am Abzweig der Straße nach Oberbobritzsch steht ein großer Mast, dort kann man das Auto
                   abstellen                                        

9:45 Uhr      gemeinsamer Gang zur Fundstelle (ca. 500 Meter vom Parkplatz entfernt)

10:00 Uhr    Achate suchen

13:00 Uhr    Ende der Veranstaltung/Abholen der Kinder auf dem Parkplatz

Für die Exkursion benötigt Ihr Kind bitte folgende Sachen:

  • Verpflegung und vor allem Getränke
  • Gummistiefel gefüttert oder mit dicken, warmen Socken
  • Matschhose bzw. lange Hose, die schmutzig werden kann
  • Warme, wasserfeste Jacke
  • (Arbeits-)Handschuhe
  • Wechselkleidung
  • kleiner Hammer und eine Schutzbrille
  • Bürste, um die gefunden Achate zu säubern
  • Verpackungsmaterial, wie alte Zeitungen oder Zellstoff
  • Zettel und Stift, um die Funde zu beschriften
  • Beutel/Korb

Ohne diese Dinge darf Ihr Kind an der Exkursion nicht teilnehmen.

Die Leitung der Exkursion übernimmt Herr Fandrich, ein älterer, erfahrener Mineraliensammler und Mitglied des Vereins „Freiberger Mineralienfreunde e. V.“. Er wird von den Betreuern der mineralinos, Michael Gäbelein (Mineraloge) und Martin Reiber (Chemiker) unterstützt. Beide sind ebenfalls passionierte Mineraliensammler. Gern können auch Sie als Eltern an der Exkursion teilnehmen und Ihr Kind unterstützen. Bitte informieren Sie Ihr Kind, dass es die Anweisungen der Betreuer genau befolgen muss.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Kinder begrenzt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melden Sie Ihr Kind an der Infotheke der terra mineralia (per Telefon 03731 394654 oder per E-Mail fuehrungen@terra-mineralia.de) bis Mittwoch, 22. März 2017, an. Hinterlassen Sie bitte Ihre Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Anschrift. Wir benötigen Ihre Daten, damit wir im Fall von schlechtem Wetter und zur Bildung von Fahrgemeinschaften mit Ihnen in Kontakt treten können.

Montag, 3. April 2017, 15:30 Uhr

Wir gehen ins Schleiflabor!

Findet man Achate selbst im Feld, sehen sie sehr unscheinbar aus. Um ihr Geheimnis zu lüften, werden messerscharfe Diamantsägen und Schleifer benötigt. Wie mit viel Gefühl und Geduld die Schönheit der Steine sichtbar wird, lernen die „mineralinos“, die Teilnehmer des Kinderclubs der terra mineralia am Montag, den 3. April um 15.30 Uhr.

Die selbst gefundenen Stücke von der letzten Exkursion nach Süßenbach werden zunächst im Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie gesägt und geschliffen. Den Feinschliff übernehmen die Kinder dann selbst in der terra mineralia. Damit die einzigartigen Formen wirklich zur Geltung kommen, werden die Achate am Schluss noch poliert, bis sie richtig funkeln. Erst danach zeigen die unscheinbaren Stücke ihre vielen, verschiedenen, bunten Farben und fantastischen Formen. Dabei ist jeder Achat anders und es gibt ihn so kein zweites Mal. Im Anschluss erfahren die Kinder, welche Quarzarten verantwortlich für die farbigen Muster sind.

Die „mineralinos“ treffen sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

Montag, 8. Mai 2017, 15:30 Uhr

Sammeln, Tauschen, Kaufen – Wie baue ich eine eigene Sammlung auf?

Was machen Mineraliensammler, wenn sie gerade keine Mineralien im Gelände suchen? Richtig! Sie putzen und sortieren ihre Minerale, bis jedes Stück den perfekten Platz hat. Aber irgendwann wird es immer enger im Regal und dann? Beim nächsten Treffen, am Montag den 8. Mai um 15:30 Uhr, beschäftigen sich die „mineralinos“ des Kinderklubs der terra mineralia mit den Themen Aufbau und Ordnung in der eigenen Sammlung.

Wer wahllos alles sammelt, hat bald nur noch Chaos im Regal. Schaut man aber genauer hin, entdeckt man plötzlich bestimmte Farben, Formen oder Fundorte, die sich wiederholen. Daraus kann dann eine richtige Profisammlung entstehen und auf Messen durch eine gezielte Suche um neue Stücke ergänzt werden. Denn umso besser man seine Lieblingsminerale kennt, desto leichter geht das Handeln und vor allem das Tauschen. Die Tipps und Tricks dafür erfahren die mineralinos bei diesem Treffen.

Sie treffen sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

Samstag, 13. Mai 2017

Exkursion: Besuch der Freiberger Mineralienbörse

Eine richtige Sammlung wächst und verändert sich ständig. Doch wie und woher kann man neue Stücke für eine Sammlung bekommen, ohne dass das gesamte Taschengeld dafür ausgeben werden muss? Das erfahren die „mineralinos“ des Kinderklubs der terra mineralia, am Samstag, 13. Mai ab 9:00 Uhr bei der Freiberger Mineralienbörse.

Die Freiberger Mineralienbörse ist eine von vielen Börsen in Deutschland, wo sich Sammler von Jung bis Alt treffen, um ihre Erfahrungen auszutauschen, neue Stücke zu erwerben oder zu tauschen. Denn kein Mineraliensammler kann und will alle gefundenen oder einmal gekauften Stücke für immer behalten. Auf der Messe können die „mineralinos“ die Tipps vom letzten Treffen ausprobieren und Kontakte zu anderen Sammlern knüpfen. Hier sind die neuesten Funde aus der ganzen Welt zu sehen. In der Sonderschau lernen die mineralinos zudem Minerale aus Tsumeb in Namibia kennen.

Die „mineralinos“ treffen sich auf der Freiberger Mineralienbörse am Eingang der Heubner-Halle. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

Montag, 12. Juni 2017, 15:30 Uhr

Wohin mit meinen Mineralen?

So viele Schätze und alle gehören ins Rampenlicht! Doch es gibt bei der Unterbringung von Mineralen Einiges zu beachten. Nicht jedes Mineral verträgt Sonnenlicht und Staub. Aus diesem Grund beschäftigen sich die „mineralinos“ des Kinderklubs der terra mineralia, am Montag, den 12. Juni um15:30 Uhr, mit dem Bau eines eigenen Mineralienkastens.

Für die Unterbringung von Mineralen gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Doch was sollten die mineralinos für die schönste Präsentation ihrer gesammelten Schätze beachten? Liegen alle Stücke wild nebeneinander auf einem Brett, sieht ein Besucher vielleicht gar nicht, wie besonders die eigene Sammlung ist. Gemeinsam mit den Betreuern werfen die Kinder daher einen gezielten Blick in die Vitrinen der terra mineralia. Diesmal nicht, um die Minerale zu bewundern, sondern um zu schauen, wie sie untergebracht sind. Sie untersuchen außerdem, wie empfindliche Minerale sicher stehen und welche Hilfsmittel sie beim Aufstellen benutzen können. Dabei lernen sie auch die wichtigsten Regeln für die Lagerung von Mineralen kennen, damit sie an der eigenen Sammlung im neuen Setzkasten auch zu Hause lange Freude haben.

Die mineralinos treffen sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

Montag, 14. August 2017, 15:30 Uhr

Meine Urlaubsfunde: Was habe ich da eigentlich gefunden?

Auch die Sommerferien, die schönste Zeit des Jahres, haben leider ein Ende, aber die Urlaubsfunde der „mineralinos“ bleiben. Vielleicht stammen sie vom Ostseestrand, von der Spitze eines Berges aus den Alpen oder gar aus fernen Ländern von anderen Kontinenten. Es gibt auf der ganzen Welt tolle Minerale zu finden, doch was hab ich da eigentlich genau gefunden, werden sich viele „mineralinos“ fragen.

Darum beschäftigen sich die „mineralinos“ aus dem Kinderklub der terra mineralia beim nächsten Treffen, am Montag den 14. August um 15:30 Uhr, mit der Bestimmung all der großen und kleinen, bunten oder verrückten Urlaubsfunde aus aller Welt.

Unter Anleitung können die Mädchen und Jungen der „mineralinos“ gemeinsam ihre Funde durch einfache mineralogische Methoden bestimmen, beschriften und Wissenswertes darüber erfahren. Außerdem kann jeder seinen Urlaubsfund vorstellen, denn bestimmt gibt es zu jedem Stück eine spannende Geschichte zu erzählen. Außerdem lernen die „mineralinos“, was es bei Funden aus andern Ländern zu beachten gibt, damit sich am Flughafen keine bösen Überraschungen ereignen. Zusätzlich können die „mineralinos“ durch Hilfe verschiedener Medien und Quellen überprüfen, ob der Fundort auch wirklich korrekt ist. Dafür ist ein Vergleich mit Funden anderen Sammler, vielleicht sogar von der gleichen Fundstelle, aus frei zugänglichen Datenbanken wie z.B. Mineralienatlas oder Mindat.org sehr hilfreich. So können im Nachhinein auch verschiedene geologische Besonderheiten recherchiert werden, welche vielleicht im nächsten Urlaub noch bessere Funde versprechen. Für die besonders fleißigen Sammler, die Funde vielleicht doppelt besitzen oder ein Mineral einfach schon zu oft zu Hause haben, gibt es zusätzlich eine kleine Tauschbörse. Hier kann man die Funde der anderen Kinder kennen lernen und vor allem tauschen und feilschen, wie auf der Freiberger Mineralienbörse, um die eigene Sammlung zu ergänzen.

Die mineralinos treffen sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de.

Samstag, 26. August 2017

Exkursion: Goldwaschen

Montag, 4. September 2017, 15:30 Uhr

Das Mineral Gold

Kann man mit ganz einfachen Mitteln „echtes“ von „unechtem“ Gold unterscheiden? Dies finden die „mineralinos“ im Kinderklub der terra mineralia beim nächsten Treffen am Montag, den 4. September um 15:30 Uhr heraus.

Zuerst werden natürlich die Ergebnisse des Goldwaschens von der letzten Exkursion gemeinsam begutachtet und mit dem Mikroskop untersucht. Doch damit stellt sich natürlich die Frage, woran man Gold genau erkennen kann? Die Farbe und der Glanz dieses edlen Metalls rufen bei vielen Menschen große Begeisterung hervor. Doch welche typischen Eigenschaften hat Gold, um es von seinem berüchtigten Bruder, dem Katzengold, zu unterscheiden?

Die Mädchen und Jungen der „mineralinos“ lernen aber auch, wie und wo Gold entsteht. Nur mit diesem Wissen können es Geologen oder Chemiker finden. Manchmal ist das Gold allerdings so fein im Gestein verteilt, dass man es auf den ersten Blick gar nicht sieht. Der spannende Weg vom goldreichen Erz zum Goldbarren wird ebenfalls erklärt. Am Ende erfahren die Kinder noch, dass man Gold nicht nur für Schmuck benötigt, sondern, dass es ohne Gold keine Smartphones oder andere Technik geben würde.

Die mineralinos treffen sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731/394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de.

Montag, 16. Oktober 2017, 15:30 Uhr

Das Mineral Calcit

Was haben Kanonenspat, Doppelspat oder Kalkspat eigentlich gemeinsam? Kaum zu glauben, aber all die verschiedenen Namen stehen für ein Mineral! Den Calcit. Er ist das formenreichste Mineral und in tollen Farben zu finden. Woher die verschiedenen Namen kommen und was es darüber hinaus noch Spannendes über das Mineral Calcit zu erfahren gibt, finden die mineralinos, der Kinderklub der terra mineralia, beim nächsten Treffen, am Montag, den 16. Oktober um 15:30 Uhr heraus.

Wie erkennt ein Geologe dieses Mineral im Feld? Unsere Nachwuchsmineralogen lernen alle wichtigen Eigenschaften des Calcits kennen und wie man sie mit einfachen Mitteln bestimmt. Auf einer „calcitischen“ Reise um die Welt entdecken die Kinder in der Ausstellung die verschiedenen Farben und Formen des Calcits von fernen Kontinenten.

Ein Blick in die Natur zeigt, dass selbst Tiere ihre Schalen aus Calcit bauen. Spannend wird es, wenn die mineralinos erfahren, was mit Calcit passiert, wenn er durch unglaubliche Kräfte in der Tiefe der Erde gepresst wird. Doch der Calcit ist nicht nur hübsch anzuschauen, er hält auch alle modernen Häuser dieser Welt zusammen. Neben der Verwendung im Mörtel gibt es noch viele weitere zu entdecken. Einst hat er sogar den Wikingern geholfen, ihren Weg nach Amerika zu finden. Doch wie genau das funktioniert, probieren die Mädchen und Jungen bei ihrem nächsten Treffen selbst aus.

Die mineralinos treffen sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731/394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

Montag, 6. November 2017, 15:30 Uhr

Das Erzgebirge und seine wichtigsten Minerale

Warum heißt das Erzgebirge eigentlich Erzgebirge? Selbst Freiberg am Fuße des Erzgebirges hat etwas damit zu tun. Aus dem Erz konnten verschiedene wertvolle und nützliche Metalle gewonnen werden. Doch welche Minerale haben den alten Bergleuten verraten, wo sie graben mussten? Das und noch viel mehr über das Erzgebirge finden die mineralinos, der Kinderklub der terra mineralia, bei ihrem nächsten Treffen, am Montag dem 6. November um 15:30 Uhr heraus.

Im Jahre 1168 machten in Freiberg zwei Kaufleute aus dem Mannsfelder Land durch Zufall eine glänzende Entdeckung, die eine komplette Landschaft verändern sollte: Sie fanden Silber. Das große Berggeschrey begann!

Bleiglanz, Zinkblende, Rubinblende, Scherbenkobalt, Pechblende und dunkles Rotgültigerz. Welche Minerale gehören wohl zu diesen fantastischen Namen? Die mineralinos lösen das Rätsel und finden dabei heraus, welche wertvollen und wichtigen Metalle in den Mineralen enthalten sind, die von den Bergleuten über Jahrhunderte hinweg abbaut worden sind. Warum heißt der Flussspat eigentlich Flussspat und ist der Schwerspat wirklich schwer? Beide Minerale spielen noch heute einige wichtige Rolle in der Industrie und werden sogar seit 2013 in einem neuen Bergwerk in Sachsen abgebaut. Das Erzgebirge birgt noch so manche Schätze, welche zukünftig gefördert werden können.

Die mineralinos treffen sich an der Kasse der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731/394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

Silberlocke, Fundgrube Himmelsfürst, Brand-Erbisdorf bei Freiberg, Sachsen, 5,5 x 15,5 cm, Foto: Jörg Wittig, Dresden.