Mineralinos 2011

Montag, 5. Dezember 2011, 16:00 Uhr

"Mineralogische Weihnachtsfeier, Warum leuchten Minerale?"

"Forschungsreise" in der terra mineralia, Schloss Freudenstein, Eintritt: 2 €

Weihnachtlich-fluoreszierend geht es beim letzten Treffen der mineralinos in diesem Jahre zu: Kinder zwischen 8 und 12 Jahren werden sich in der terra mineralia auf eine Reise ins Licht begeben. Die Kinder erfahren, wie es zu den fantastischen Leuchterscheinungen der Minerale kommt, für was man diesen Effekt ausnutzen kann und ob es noch andere Minerale in der Ausstellung gibt, die fluoreszieren. Interessierte Kinder zwischen 8 und 12 Jahren sind herzlich eingeladen, sich den mineralinos anzuschließen. Natürlich gibt es auch einen kleinen weihnachtlichen Snack.

Montag, 7. November 2011, 16:00 Uhr

"Erforschen von Meteoriten"

"Forschungsreise" in der terra mineralia, Schloss Freudenstein, Eintritt: 2 €

Meteoriten, die Festkörper aus dem Kosmos, sind Thema bei den mineralinos, dem Kinderprogramm der terra mineralia. Am Montag, dem 7. November 2011, können um 16 Uhr Kinder zwischen 8 und 12 Jahren sich in der terra mineralia auf die Spur der Meteoriten begeben. Woran man die Steine aus dem All erkennt, welche Arten es gibt und woraus sie bestehen, das klären wir mit den mineralinos am kommenden Montag. Zwei Mineraloginnen der TU Bergakademie Freiberg werden auf die Fragen der Kinder antworten. Interessierte Kinder zwischen 8 und 12 Jahren sind herzlich eingeladen, sich dem bereits seit zwei Jahren bestehenden Kinderprogramm der terra mineralia, den mineralinos, anzuschließen.

Samstag bis Montag, 1. bis 3. Oktober 2011, ganztägig

"Steine schleifen im Schlosshof"

Schlosshof und "Forschungsreise" in der terra mineralia, Schloss Freudenstein, Eintritt 4 €

Mit dem Tag zur Deutschen Einheit steht ein verlängertes Wochenende vor der Tür. In der terra mineralia, einer Ausstellung der TU Bergakademie Freiberg, können vom 1. - 3. Oktober 2011 gebänderte und farbenfrohe Achate zum Glänzen gebracht werden. Dazu stehen mehrere Arbeitsplätze zur Verfügung, an denen das Schleifen der Achate gelernt werden kann. Alle Besucher können unter fachmännischer Anleitung von Uwe Thonfeld („Tonis Haus der Steine", Geyer) Minerale selbst schleifen und sogar eigene Funde sägen lassen. Das Schleifen ist ein einfacher Vorgang, bei dem das Mineral mit einer Schleifpaste auf einer Glasplatte fest gerieben werden muss. Um den richtigen Glanz und das Schimmern zu erreichen, erfordert es Geduld und Ausdauer, aber das Ergebnis ist am Ende einfach überwältigend. Das schöne, sonnige Herbstwetter und die milden Temperaturen machen es möglich, dass das Schleifen direkt im Hof des Schlosses Freudenstein stattfinden kann. Kosten für das Schleifen: Besucher mit Eintrittskarte der terra mineralia 2 Euro, Besucher ohne Eintrittskarte der terra mineralia 4 Euro. Die mineralinos, interessierte Kinder zwischen 8 und 12 Jahren, treffen sich am Montag, 3. Oktober, um 16 Uhr in der terra mineralia. Sie können ihre eigenen Funde mitbringen und eine Stunde lang das Schleifen lernen. Herr Thonfeld wird in dieser Zeit ausschließlich für die mineralinos da sein.

Montag, 5. September 2011, 16:00 Uhr

"Neue Minerale in meiner Sammlung "

"Forschungsreise" in der terra mineralia, Schloss Freudenstein, Eintritt: 2 €

Welches Kind sammelt nicht irgendetwas? Sammeln liegt in unserem angeborenen Verhalten, nur müssen wir heute nicht mehr damit unser Überleben sichern. Dinge aus der Natur zu sammeln, ist ein besonders spannendes Hobby, denn jedes Objekt ist anders. Mit Gesteinen und Mineralen ist es ähnlich. Sie treten in vielfältigen Formen und Farben auf. Um die Übersicht nicht zu verlieren, lohnt die Anlage einer Sammlung mit einer Einteilung nach Mineralnamen oder Fundstellen. Nach der Sommerpause treffen sich die mineralinos wieder am Montag, den 5. September um 16 Uhr in der terra mineralia, um die Funde aus dem Urlaub zu bestimmen und sich darüber auszutauschen. Erfolgreiches Sammeln kann schnell zur Leidenschaft werden!

Samstag, 11. Juni 2011, 9:30 Uhr

"mineralinos gehen zweimal auf mineralogische Spurensuche"

Wanderung durch das Brander Revier, Eintritt: 2,50 €

Wer hat sich schon einmal gefragt, warum die sächsischen Kurfürsten so wohlhabend waren? Warum steht Otto der Reiche auf dem Freiberger Obermarkt? Warum werden so viele Kostbarkeiten im Grünen Gewölbe in Dresden aufbewahrt? Woher kam das viele Silber, das im Mittelalter gefunden wurde? Die bergbauhistorische Wanderung durch das Brander Revier findet am Samstag, dem 11. Juni, statt. Hier begeben sich die Teilnehmer auf die Spuren des einstigen Reichtums. Treffpunkt für Kinder in Begleitung Erwachsener/ Erziehungsberechtigter ist um 9:30 Uhr an der Bushaltestelle neben der Kirche in Brand-Erbisdorf (Buslinie F ab Bahnhof Freiberg). Für diese geführte Wanderung wird um Anmeldung bis zum 6. Juni über die Infotheke 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de gebeten. Die Teilnahmegebühr für diesen Tag beträgt 2,50 Euro pro Kind und 5 Euro pro Erwachsener.

Montag, 2. Mai 2011, 16:00 Uhr

"mineralinos folgen den Spuren des Fluorits nach Asien"

"Forschungsreise" in der terra mineralia, Schloss Freudenstein, Eintritt: 2 €

Auf eine Reise nach Asien begeben sich die mineralinos am 2. Mai 2011 um 16 Uhr in der terra mineralia. Im Schloss Freudenstein ist ein großer Saal den Mineralen dieses Kontinents gewidmet. Dort befinden sich unter anderem die begehbare Fluoritdruse und das Atommodell des Fluorits, in dessen unendlichen Weiten ein Verweilen lohnt. Speziell dem Mineral Fluorit, das in Asien häufig vorkommt, wird an diesem Nachmittag besondere Aufmerksamkeit geschenkt, denn es fasziniert durch viele Farbvarianten, große Kristalle und mehrere Kristallformen. Zu welchem Kristallsystem es gehört und ob es hart oder weich ist, soll anschließend in der „Forschungsreise" - dem Wissenschaftszentrum - geklärt werden. Doch im Asiensaal gibt es noch mehr zu entdecken: zahlreichen Edelsteine aus Pakistan oder Afghanistan, wie Aquamarin, Smaragd oder Rubin. Und aus Australien sind wundervolle Edelopale ausgestellt. Einige Kristalle, die hier seit 2009 sogar vor aller Augen wachsen, können die Mineralinos beobachten. Mädchen und Jungen zwischen acht und 12 Jahren, die sich für Minerale interessieren, sind zu der Veranstaltung herzlich willkommen.

Montag, 4. April 2011, 16:00 Uhr

"Weißes Gold"

"Forschungsreise" in der terra mineralia, Schloss Freudenstein, Eintritt: 2 €

Wer hat schon einmal Pommes, Nudeln oder gar Fleisch ohne Salz gegessen? Wie hat es geschmeckt? Wahrscheinlich nicht so gut. Doch womit würzen wir eigentlich unsere Speisen? Macht es einen Unterschied, ob ich „Steinsalz" oder „Meersalz" verwende? Und wie viel Salz steckt bereits in unseren Lebensmitteln? Unser Körper braucht das Kochsalz, mit exaktem Namen Natriumchlorid. Zuviel ist allerdings schädlich. Mit dem Thema „Weißes Gold", so wird das Salz auch genannt, beschäftigen sich die mineralinos bei ihrem nächsten Treffen am Montag, den 4. April, um 16 Uhr in der „Forschungsreise" der terra mineralia. Dabei erfahren sie viel Wissenswertes zum Thema Salz. Es geht um die Entstehung von Salzlagerstätten, die wichtigsten Salzminerale, ihr Vorkommen und ihre Verwendung. Salzkristalle sehen nicht nur schön aus, Salz war im Altertum so kostbar, dass damit Handel getrieben wurde. Es war ein sehr begehrtes Tauschobjekt. Heute wird Salz in der chemischen Industrie verwendet und auch im Winter verzichtet man ungern auf das Streusalz auf Straßen und Wegen. Zum Treffen der mineralinos sind Kinder im Alter von 8 - 12 Jahren im Schloss Freudenstein herzlich willkommen.

Montag, 7. März 2011, 16:00 Uhr

"mineralinos auf Namensuche"

"Forschungsreise" in der terra mineralia, Schloss Freudenstein, Eintritt: 2 €

„Freibergit, Blödit oder Goethit - woher haben Minerale ihren Namen?" lautet diesmal die Frage, mit der sich die mineralinos am Montag, dem 7. März 2011, um 16 Uhr, in der terra mineralia im Schloss Freudenstein beschäftigen. Mittlerweile kennen wir zirka 4.600 Minerale. Woher kommen ihre Namen und warum heißen sie gerade so? Minerale können beispielsweise nach ihrer geographischen Herkunft benannt sein, wie Freibergit nach Freiberg oder Annabergit nach Annaberg. Aber auch Personen gaben ihnen den Namen,  etwa Goethit nach Johann Wolfgang von Goethe und Herderit nach dem Bergbeamten Wolfgang von Herder. Doch gibt es wirklich ein Blödit und wenn ja, woher kommt da der Name? Häufig besitzen Minerale neben ihrem wissenschaftlichen Namen noch einen umgangssprachlichen, der vor Jahrhunderten von den Bergleuten geprägt wurde. Oft verrät dieser etwas über die Eigenschaften des Minerals. So heißt der Fluorit umgangssprachlich Flussspat, der Baryt Schwerspat und der Calcit Kalkspat. Die Endung „spat" verrät uns, dass sich diese Minerale leicht spalten lassen. Andere, die auf „blende" oder „glanz" enden, zielen auch auf den Glanz. Es gibt aber ebenso Namen, die sich nach der Farbe des Minerals richten. Welche, das erfahren die Mineralinos am Montag Nachmittag.

Montag, 7. Februar 2011, 16:00 Uhr

"mineralinos entdecken in der terra mineralia die Wunderwelt der Kristalle"

"Forschungsreise" in der terra mineralia, Schloss Freudenstein, Eintritt: 2 €

Was haben Kochsalz, Zucker, Schnee, Quarz und Pyrit gemeinsam? Sie bilden wunderschöne Kristalle, die im Sonnenlicht funkeln. Den Kristallen auf der Spur sind die mineralinos, am Montag, den 7. Februar 2011 um 16 Uhr in der terra mineralia im Schloss Freudenstein. Die mineralinos sind Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren, die sich für die spannende Welt der Minerale interessieren. Aber, was ist eigentlich ein Kristall und warum hat er so glatte Flächen, die das Sonnenlicht reflektieren und so schön glitzern? Ein Kristall ist ein ganz spezieller Körper, dessen Atome regelmäßig in einem Kristallgitter angeordnet sind und damit die äußere Form der Kristalle bestimmen. Insgesamt gibt es weit über hundert geometrische Grundformen: Kochsalz ist relativ einfach aufgebaut und bildet Würfel, Pyrit hat eine kompliziertere Struktur und bildet sogenannte Pentagondodekaeder. Was es jedoch mit den Kristallen auf sich hat, die man mit bloßem Auge erkennen kann, und denen, die sich mikroskopisch klein im Inneren der Gesteine verbergen, das können alle kleinen Mineralienforscher am kommenden Montag in der terra mineralia entdecken. Die mineralinos werden einige der Kristalle kennenlernen und sogar selbst herstellen.

Montag, 3. Januar 2011, 16:00 Uhr

"mineralinos entdecken die Erde"

"Forschungsreise" in der terra mineralia, Schloss Freudenstein, Eintritt: 2 €

Das erste Treffen der mineralinos im neuen Jahr findet bereits am 3. Januar 2011 um 16 Uhr statt.  Mädchen und Jungen  zwischen 8 und 12 Jahren, die Interesse an der Mineralogie haben, sind herzlich willkommen. An diesem Nachmittag geht es um den Aufbau unserer Erde und die Entstehung der Gesteine. Deshalb besuchen die mineralinos die Forschungsreise der terra mineralia, weil sich dort Handstücke befinden, die einen Überblick über die wichtigsten Gesteine geben. Dabei wird auch scheinbar ungewöhnlichen Phänomenen auf den Grund gegangen: Wieso bestehen Granit und Gneis aus den gleichen Mineralen? Warum findet man versteinerte Muscheln in den Alpen? Gab es in Sachsen aktive Vulkane? Warum findet man Feuersteine im Tharandter Wald?Bitte vormerken: Ab 2011 treffen sich die mineralinos jeden ersten Montag im Monat, um neues Wissen rund um Minerale, unsere Erde und Gesteine zu erwerben. Das vollständige Jahresprogramm finden Sie auf dieser Homepage. Zu den spannenden Themen gehören „Weißes Gold" und „Kristalle - Die Formen der Minerale" , außerdem wird es wieder eine Exkursion geben. Diesmal führt der Ausflug ins Brander Revier zum Thema „Bergbau im Erzgebirge".