Mineralinos 2010

Montag, 13. Dezember 2010, 16:00 Uhr

"Weihnachtsüberraschung für mineralinos"

"Forschungsreise" in der terra mineralia, Schloss Freudenstein, Eintritt: 2 €

Am Montag, dem 13. Dezember, treffen sich die mineralinos, also Mädchen und Jungen zwischen 8 und 12 Jahren, die Interesse an der Mineralogie haben, noch einmal in diesem Jahr um 16 Uhr in der terra mineralia. Bei Plätzchen, Stollen und Kinderpunsch geht es weihnachtlich zu. Für Spannung sorgt neben einem Quiz auch das terra mineralia-Märchen, das den Teilnehmern vorgelesen wird. In dem Stück begibt sich der tapfere Kupferschmied auf die Suche nach dem Herzen des Königs Aquamarin. Im Reich der bösen Fee Schwefelblüte muss er einige Abenteuer bestehen. Schließlich findet er nicht nur das Herz des Königs, sondern auch die schöne Prinzessin Rubinia. Anschließend können sich die mineralinos in der Ausstellung auf die Suche nach Mineralen aus dem Märchen begeben. Damit keiner der kleinen Mineralogen mit leeren Händen die Weihnachtsfeier verlässt, haben sich die beiden Betreuer Annia Greif und Dr. Manfred Beyer eine Überraschung ausgedacht ...

Montag, 29. November 2010, 16:00 Uhr

"mineralinos auf einer Reise durch Europa"

"Forschungsreise" in der terra mineralia, Schloss Freudenstein, Eintritt: 2 €

Auf eine mineralogische Reise quer durch Europa gehen die mineralinos bei ihrem nächsten Treffen in der terra mineralia am Montag, den 29. November 2010 um 16 Uhr. Mineralogisch interessierte Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren sind herzlich Willkommen. Dabei stellen sie eine Menge Fragen: Wie groß ist Europa und wo liegen die Grenzen? Welche Länder gehören zu Europa? Welche Lagerstätten gibt es? Kann man dort überall Minerale finden? Die mineralogische Reise durch Europa beginnt auf der Aussichtsplattform der terra mineralia, von der man einen tollen Überblick über die europäischen Mineralfundstellen erhält. Die mineralinos können sich über GoogleEarth den einzelnen Fundpunkten nähern. Im Europasaal werden anschließend die Minerale bestaunt. Hier wird es insbesondere um Funde aus den Alpen gehen, wie Bergkristall oder Rauchquarz. Viel zu entdecken gibt es dann auch für alle, die schon einmal in den Alpen im Urlaub waren oder in alpinen Klüften nach Quarzkristallen gesucht haben. Aber auch Stücke aus den Nachbarländern Tschechien und Polen oder Schwefel und Gold aus Italien sollen nicht im Verborgenen bleiben. Nach dem Rundgang durch den Europassaal können die kleinen Mineralienforscher die entdeckten Minerale genauer bestimmen und untersuchen. In der Forschungsreise werden alle Fragen rund um die Härte von Quartz, die Farbe des Pyrits und den Geruch von Schwefel durch die Experten der terra mineralia beantwortet.

Montag, 25. Oktober 2010, 16:00 Uhr

"mineralinos bringen Steine zum Glänzen"

"Forschungsreise" in der terra mineralia, Schloss Freudenstein, Eintritt: 2 €

Wer hat sich nicht schon gewundert, dass farbenprächtige Fundstücke vom Ostseestrand oder Flussufer zuhause ganz matt und fahl aussehen? Warum fehlt ihnen ohne Wasser der Glanz? Beim genauen Betrachten und Untersuchen fällt die raue Oberfläche auf. Wie sieht ein Stein im Inneren aus? Was kommt zum Vorschein, wenn man ihn teilt? Wie man Steine sägt, schleift und poliert, können interessierte Besucher am Montag, dem 25. Oktober 2010, ab 9 Uhr, in der terra mineralia erfahren. Uwe Thonfeld von „Tonis Haus der Steine" steht mit Steinsäge und Poliermaschine parat und erläutert allen Besuchern sein Handwerk. Eigene Funde können dabei zum Strahlen und Glänzen gebracht werden. Ab 16 Uhr haben die mineralinos ihre nächste Zusammenkunft. Für sie und ihre Fragen nimmt sich dann Uwe Thonfeld die Zeit. Kinder ab 8 Jahren können ihre eigenen Fundstücke mitbringen, um sie fachgerecht zu schleifen, zu polieren oder gar zu sägen. Mit Geduld und Ausdauer können die Mädchen und Jungen so  ihren „Schätzen"  neuen Glanz verleihen.

Montag, 27. September 2010, 16:00 Uhr

"Der Freiberger Bergbau und seine Minerale"

"Forschungsreise" in der terra mineralia, Schloss Freudenstein, Eintritt: 2 €

Um den Freiberger Bergbau dreht sich diesmal das Treffen der Mineralinos am Montag, dem 27. September, um 16 Uhr, in der terra mineralia. Vor über 800 Jahren spielten die Bergleute eine wichtige Rolle für die Entwicklung der Stadt und für ganz Sachsen. Zunächst waren sie dem Silber auf der Spur, später folgten Blei und Zink. In welcher Form und vor allem in welchen Mineralen diese Elemente vorkommen, ist ein Thema an diesem Nachmittag. Die Mädchen und Jungen ab acht Jahren, die sich für Steine interessieren, erfahren im Schloss Freudenstein auch, wie eine Erzgang aufgebaut ist und welche Minerale die Erze begleiten. Das Thema „Der Freiberger Bergbau und seine Minerale" schließt an die vorhergehende Zusammenkunft der Mineralinos an. Nachdem sie im August mitgebrachte Steine aus den Ferien einander vorgestellt und anschließend bestimmt haben, können sie nun Minerale aus dem Freiberger Revier mitbringen und kennen lernen. Noch ist Zeit, in der Umgebung nach Funden zu suchen. Vielleicht entdeckt ihr bei einem Herbstspaziergang oder einem Familienausflug rund im Freiberg einige Sammelobjekte. Wenn nicht, auch nicht schlimm. Jedes Mädchen und jeder Junge, der sich für dieses Thema interessiert, ist am Montag Nachmittag in der terra mineralia gern gesehen.

Montag, 30. August 2010, 16:00 Uhr

"Minerale und Gesteine: Wie und wo haben wir sie gefunden? Gemeinsames Bestimmen in der Gruppe"

"Forschungsreise" in der terra mineralia, Schloss Freudenstein, Eintritt: 2 €

Wer hat beim Strandspaziergang an der Ostsee einen leuchtenden Bernstein aufgelesen oder auf der Insel Fehmarn einen Aragonitkristall entdeckt? Wem ist während einer Bergtour im Harz ein weißer Calcit oder im Vogtland ein Turmalin untergekommen? Oder wer blieb zu Hause und fand in der Nähe von Freiberg auf einem Feld sogar einen roten Achat? Ob nun attraktive Minerale oder unscheinbare Steine – jedes Stück ist eine schöne Erinnerung an die Ferienzeit. Wer mehr über seine Fundstücke erfahren möchte, sollte am Montag, dem 30. August in das Wissenschaftszentrum der terra mineralia kommen. Dabei können die mineralinos erste Erfahrungen mit wissenschaftlichen Untersuchungs-methoden sammeln. Ein Blick durch das Mikroskop zeigt die Sommerschätze in neuem Licht. Mit Hilfe weiterer Bestimmungsmethoden lassen sich Eigenschaften wie die Farbe, die Härte oder der Glanz ermitteln. Außerdem erhalten die mineralinos wertvolle Tipps zum Aufbau einer eigenen Mineraliensammlung. Dabei erfahren sie, worauf beim Sammeln von Mineralstufen geachtet werden muss und warum der Fundort so wichtig ist.

Montag, 31. Mai 2010, 16:00 Uhr

"Die mineralinos der terra mineralia gehen auf Exkursion"

"Forschungsreise" in der terra mineralia, Schloss Freudenstein, Eintritt: 2 €

Hammer, Feldbuch, Wasserflasche ... was darf im Rucksack nicht fehlen, wenn es zur Exkursion ins Gelände geht? Das alles ist notwendiges Wissen, um gut vorbereitet auf die Exkursion am Samstag, 5. Juni, gehen zu können. Denn hier sollen die Kinder ihre eigenen Achate finden. Dazu treffen sich alle mineralinos um 11 Uhr auf der Reichen Zeche. Viele spannende Entdeckungen sind zu erwarten, wenn es auf den Rundgang geht, auf dem nicht nur die Achate gefunden werden, sondern auch die Überbleibsel des Freiberger Bergbaus in das Blickfeld rücken. Für die Vorbereitung der Exkursion findet das nächste Treffen der mineralinos am 31. Mai um 16 Uhr in der terra mineralia statt. Hier lernen die Kinder, wie der berühmte Halsbacher Achat aussieht, wo genau man ihn findet und was bei der Suche nach Achaten zu beachten ist. Für die Treffen der mineralinos sind Kinder mit viel Interesse für Mineralogie und Geologie im Alter zwischen 8 und 12 Jahren eingeladen.

Montag, 26. April 2010, 16:00 Uhr

"Mineralinos lauschen, was Steine erzählen"

"Forschungsreise" in der terra mineralia, Schloss Freudenstein, Eintritt: 2 €

Zu einem ganz besonderen Stadtrundgang sind am 26. April Mädchen und Jungen von 8 bis 12 Jahren von der terra mineralia eingeladen. Die mineralinos und alle, die es an diesem Tag werden möchten, treffen sich um 16 Uhr auf dem Hof von Schloss Freudenstein. Von dort geht es gemeinsam Richtung Unter- und Obermarkt. Alle Teilnehmer sollten bei dem Ausflug zum Thema "Gesteine in der Stadt" Augen und Ohren offen halten. Denn wenn wir sonst in der Stadt unterwegs sind, achten wir meistens auf den Verkehr, sehen uns Auslagen in den Schaufenster an, unterhalten uns oder gucken, ob man Bekannte trifft. Kaum einer nimmt wahr, auf welchem Straßenbelag man läuft, aus welchem Material die Häuser sind, womit die Dächer gedeckt oder Hausportale geschmückt sind. Das ist an diesem Nachmittag anders. Da werden Geschichten über Steine lebendig. Mitarbeiter der terra mineralia der TU Bergakademie Freiberg berichten über die Entstehung von Gesteinen und deren Abbau und erklären, warum an bestimmten Stellen gerade dieses Material verwendet wurde. Am Obermarkt gibt es dann sogar noch silberhaltige Erze zu entdecken, die einst zur Gründung Freibergs führten und der Landschaft den Namen Erzgebirge gaben.