Vergangene Ferienprogramme 2015

WINTERFERIEN
7. - 22. Februar 2015, ab 10 Uhr

Mutierte Minerale!

In den Winterferien wird es in der terra mineralia sehr abenteuerlich zugehen: Es geht um das Leuchten (Fluoreszenz) und Fälschen von Mineralen, Magnetismus und natürliche Erdstrahlung. Diese Themen wurden diesmal in einen Comic verpackt. Es beginnt mit der Entführung von unschuldigen Mineralen durch den mysteriösen Professor Nova. Man munkelt, dass er in seinem geheimen Labor schneeweiße Bergkristalle in nebelgraue Rauchquarze verwandelt, oder lila Amethyst einfach in honiggelben Citrin färbt, um diese Mutanten dann teuer zu verkaufen. Aber wer beim Ferienprogramm gut aufpasst, lernt, wie man den Professor überführt. Und nicht nur das. Auf einer Mission, quer durch die Mineralienausstellung können die kleinen Besucher viele Superhelden kennenlernen. Die benutzen die gleichen Superkräfte wie der Professor, aber tun Gutes damit. Sie haben so ausgefallene Namen wie Iradia, Micro, die UV-Brüder, der Doc und Flash. Auch die Erde gehört zu den Superhelden, da sie uns mit einem großen Schutzschild vor Gefahren aus dem Weltall beschützt. Wie diese Superkräfte funktionieren, können die kleinen Abenteurer selber testen: Sie können in einer Elektronenwolke mitfliegen oder schauen, wie mit nur einem klitzekleinen Schubs eine Kettenreaktion entsteht. Auf besonders mutige Spürnasen wartet ein Orden zum mit nach Hause nehmen.

Die kleinen Abenteurer treffen unterwegs auch noch die Gestaltwandler. Die wirken auf den ersten Blick genauso geheimnisvoll wie die Superhelden. In Wirklichkeit sind sie aber ganz andere Wesen. Tagsüber sehen sie ganz brav aus, wie all ihre Mineralfreunde. Aber im Dunkeln können sie die verrücktesten Farben tragen. Das ist nicht nur spektakulär, sondern auch sehr nützlich. Bei echten Kriminalfällen hat dieser Trick schon oft geholfen, den Täter zu finden und in der terra mineralia kann man herausfinden, wie er funktioniert. Es wimmelt dort in diesem Winter also nur so vor coolen Typen, die alle Jungs und Mädchen als zukünftige Helden unbedingt kennenlernen sollten.

Das Ferienprogramm findet vom 7. bis 22. Februar 2015 statt. Montags bis freitags, von 10 Uhr bis 17 Uhr und am Wochenende von 10 bis 18 Uhr. Kinder- und Hortgruppen werden gebeten, sich anzumelden. Weitere Informationen erteilt die Infotheke unter 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de. Für Erwachsene kostet der Eintritt 8 Euro, für Kinder 4 Euro, eine Familienkarte kostet 18 Euro.

OSTERFERIEN / SONDERAUSSTELLUNG
2. - 12. April 2015, ab 10 Uhr

Fliegende Juwelen II

In den Osterferien vom 2. bis zum 12. April wird es in der terra mineralia, der Dauerausstellung der TU Bergakademie Freiberg, so richtig bunt. Die erfolgreiche Sonderausstellung „Fliegende Juwelen“ ist mit neuen Exponaten zurück im Schloss Freudenstein und zeigt Insekten und Minerale, deren Farben und Strukturen sich verblüffend ähnlich sind. 

Aber woher kommen eigentlich die Muster auf Insektenflügeln und Mineralen? In der „Forschungsreise“, dem Wissenschaftszentrum der terra mineralia, können Mädchen und Jungen ab 7 Jahren dieser Frage auf den Grund gehen: Dann wird das Licht mit einem Prisma zerteilt, schwarze Filzstiftfarbe zerlegt, der Farbkreis mit seinen Komplementärfarben untersucht und optische Effekte wie Reflexion und Absorption spielerisch erkundet. Denn die Minerale sind zwar unglaublich bunt, aber ihre Farbenpracht ist nicht immer „echt“.

Beim Strichfarben-Experiment wird dieses Phänomen genauer erforscht. Außerdem haben ähnlich wie die Minerale auch schillernde Flügel so ihre Tricks, um besonders schön auszusehen. Aber ihre Schönheit ist natürlich nicht der einzige Grund, warum Insekten und Tiere Farben brauchen. Auf einem kurzen Abstecher in den grünen Dschungel lernen die Kinder die wichtigsten Aufgaben kennen, die ein buntes Tierkleid erfüllen kann. Bleibt nur noch die Frage, ob ein Schmetterling auch schon so farbenreich auf die Welt kommt? Antworten gibt es auf dem Schmetterlings-Parkour: Dort können die Kinder die Verwandlungskünste des Insekts hautnah erleben.

Wer nach so viel Farbenrausch und Geflatter gern noch etwas Handfestes machen möchte, ist herzlich in die Schleifwerkstatt im Foyer eingeladen. „Tonis Haus der Steine“ aus Geyer steht dort mit Rat und Tat zur Seite, um die schönen Minerale noch schöner zu machen. Denn die meisten Minerale kommen erst mit dem richtigen Schliff so richtig zur Geltung. Schleifstücke gibt es vor Ort, aber auch Minerale von zu Hause können mitgebracht werden. Für Besucher der terra mineralia kostet ein Schleifstück 3 Euro und für andere Gäste 4 Euro.

Das Ferienprogramm findet vom 2. bis zum 12. April, täglich ab 10 Uhr statt. Kinder- und Hortgruppen werden gebeten, sich anzumelden. Weitere Informationen erteilt die Infotheke unter 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de. Für Erwachsene kostet der Eintritt für die terra mineralia inklusive Sonderausstellung 12 Euro, für Kinder 6 Euro, eine Familienkarte kostet 30 Euro.

Himmelfahrt und Pfingsten, ab 10 Uhr
14. - 17. Mai sowie 23. - 25. Mai 2015

Experimentiertage in der „Forschungsreise“ (Wissenschaftszentrum)
Diamanten – Experimente rund um das härteste Mineral der Welt

Noch nichts vor am Feiertag? In der „Forschungsreise“ warten spannende Experimente auf große und kleine Besucher. Lasst Euch überraschen!

Diamanten gelten als die wertvollsten und begehrtesten Edelsteine der Welt. Viele abenteuerliche Legenden, Rätsel und Geheimnisse ranken sich um sie, aber vor allem kommen sie in Liebesgeschichten vor. Sogar Cecil Rhodes, Gründer des größten Diamanten-Konzerns der Welt, soll gesagt haben: „Solange es die Liebe gibt, wird es auch Diamanten geben.“ Wissenschaftlich gesehen handelt es sich bei Diamanten um Minerale und zugleich um eine Modifikation des Elements Kohlenstoff. Sie zählen zu den härtesten natürlichen Materialien der Welt.

Diamanten stehen bei der „Forschungsreise“ der terra mineralia in diesem Monat im Mittelpunkt und werden in vielen Experimenten eingehend untersucht. Die Teilnehmer erfahren, wo man sie finden kann und unter welchen geologischen Bedingungen Diamanten entstehen.. Wie kompliziert der Prozess des Kristallwachstums dabei ist, wird beispielhaft verdeutlicht, indem  Salzkristalle unter dem Mikroskop gezüchtet werden können, die im Prinzip denselben Prozess durchlaufen. Ebenfalls unter dem Mikroskop zu sehen sind synthetische und natürliche Diamanten nebeneinander – ob man den Unterschied wohl sieht? Außerdem geht es natürlich um die Härte der Diamanten. Vor allem das Kristallmodell gibt Aufschluss über die genauen Ursachen hierfür. Darüber hinaus können die Besucher eigene Diamanten(ringe) auf ihre Echtheit prüfen. Zwei wesentliche Testfaktoren sind unter anderem die Wärmeleitfähigkeit und die Dichte. Mit Hilfe verschiedener Testwerkzeuge können diese Merkmale beim Diamanten und im Vergleich dazu auch bei anderen Mineralen selbst untersucht werden. Aber auch wenn der Diamant echt ist, so bleibt noch die Frage, wie eigentlich sein Wert bestimmt wird und welche Rolle dabei die sogenannten „4 C`s“ spielen. Neben der Verwendung in der Schmuckindustrie spielt das Mineral aber besonders für die Technik eine große Rolle, wie auch die anderen Kohlenstoffmodifikationen Graphen, Graphit und Kohle. Das erst vor kurzem entdeckte Graphen kann hier sogar selbst „hergestellt“ werden.

Das Experimentierprogramm zum Thema Diamanten findet zu Himmelfahrt und Pfingsten ab 10 Uhr statt. Weitere Informationen erteilt die Infotheke unter 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de.

Für Erwachsene kostet der Eintritt für die terra mineralia inklusive der aktuellen Sonderausstellung „Fliegende Juwelen II“ 12 Euro, für Kinder 6 Euro, eine Familienkarte kostet 30 Euro.

SOMMERFERIEN
11. Juli - 23. August 2015, Donnerstag - Sonntag, ab 10 Uhr

Erdöl: Das schwarze Gold der Erde

Es ist überall in unserem Alltag: In der Zahnbürste am Morgen, in der Brotbüchse am Mittag, in der Fernbedienung am Abend und natürlich im Benzintank bei der Autofahrt zu Oma und Opa. Schon seit Jahrhunderten ist Erdöl ein beliebter Rohstoff für die unterschiedlichsten Dinge. Schließlich kann er sich nicht nur in flüssiges Benzin verwandeln, sondern genauso gut in cremige Salben oder schöne Barbiepuppen. Selbst die alten Ägypter nutzten bereits Erdöl. In der „Forschungsreise“, dem Wissenschaftszentrum der terra mineralia, wird gezeigt, was so besonders an dem „schwarzen Gold“ ist. Zahlreiche Experimente demonstrieren, welche Eigenschaften ein Öl ausmachen und warum es zum Beispiel, einmal in Brand geraten, viel gefährlicher ist als brennendes Holz. So erfahren die Kinder auch, worauf ein Feuerwehrmann achten muss und wie sie sich selbst schützen können.

Außerdem wird untersucht, wie Erdöl überhaupt entsteht. Denn wer weiß schon, was Erdöl mit Dinosauriern, Diamanten und Bleistiften gemeinsam hat? Eine Geheimzutat ist der Kohlenstoff. Damit muss jedoch eine ganze Menge im Inneren der Erde passieren, bevor ein Tropfen Erdöl entsteht und noch viel mehr, bevor es als Treibstoff im Tank vom Auto landen kann.  

Am spannendsten aber für kleine Geologen und Mineralogen sind natürlich die Fragen: Ist Erdöl wirklich immer nur schwarz und lagert es in der Erde wie Salatöl in der Flasche? Gibt es Lagerstätten nur bei den Ölscheichs in der Wüste oder wird Erdöl auch in Deutschland gewonnen? Wie kommt ein Bohrarbeiter an das Erdöl heran und welche Rolle spielen dabei verschiedene Gesteine? Mit Lupen bewaffnet, können sich die Kinder am Gesteinsrätsel probieren, einem Miniatur-Bohrturm bei der Arbeit zusehen und sogar ihren eigenen Bohrkern ziehen – natürlich zum mit nach Hause nehmen.

Zu guter Letzt können die kleinen Forscher einen Blick in die Zukunft wagen und beim Erdöl-Memory schauen, wie ein Tag ohne das schwarze Gold aussehen könnte. Da so viele Dinge für unseren Alltag aus diesem vielseitigen Stoff hergestellt werden, ist es nämlich gar nicht so einfach, ohne ihn auszukommen. Selbst große Forscher können hier noch viel Neues lernen.

Das Ferienprogramm findet immer von Donnerstag bis Sonntag ab 10 Uhr statt. Kinder- und Hortgruppen werden gebeten, sich anzumelden. Weitere Informationen erteilt die Infotheke unter 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de. Für Erwachsene kostet der Eintritt für die terra mineralia 8 Euro, für Kinder 4 Euro, eine Familienkarte kostet 18 Euro. Die Sonderausstellung „Fliegende Juwelen II“ ist noch bis zum 2. August zu sehen.

HERBSTFERIEN
10. - 25. Oktober 2015, ab 10 Uhr

In den Herbstferien ruft die terra mineralia zum „Berggeschrei“ auf!

Vorbereitend auf die Sonderausstellung „Der Bergbau und das „Weiße Gold“ (21. November 2015 – 28. Februar 2016) ruft die terra mineralia alle Kinder im Alter ab 6 Jahren in den Herbstferien zum „Berggeschrei“ auf. Die jungen Besucher werden sich mit dem Bergbau beschäftigen und erfahren, was passiert, wenn eine neue Erzlagerstätte entdeckt wird.

Das Programm beginnt mit einer Reise in die Vergangenheit des Bergbaus. An sieben Stationen müssen die Mädchen und Jungen einem Bergmann aus den Anfängen des Freiberger Bergbaus bei der Suche nach seinen „sieben Sachsen“ helfen. Während der Suche erfahren sie, welche Kleidungsstücke und Werkzeuge vor 800 Jahren wichtig waren. Ist alles gefunden, ziehen sie mit Schere und Leim den Bergmann an!

In der „Forschungsreise“ – dem Wissenschaftszentrum der terra mineralia – schlüpfen die Kinder dann selbst in die Rolle der Bergleute. Eine Mitmach-Geschichte vermittelt die verschiedenen Aufgaben eines Oberberghauptmannes, Haspelknechts, Hauers oder Pochjungens. Die Kinder spielen aktiv in der Geschichte mit und lernen so die verschiedenen Gewerke und Abläufe in einem Bergwerk kennen. Eigens dafür wurde ein kleiner Stollen errichtet, aus dem beim Programm Erz gefördert wird. Hier erfahren sie, wie mit Schlägel und Eisen Erz abgebaut wird und welche Funktion zum Beispiel Handhaspel und kleiner Hunt für den Transport hatten. Am Ende wartet eine kleine Belohnung auf die fleißigen Mädchen und Jungen.

Die zweite Station beschäftigt sich mit dem Erz an sich. Was ist überhaupt ein Erz? Wie entstehen Erzgänge und welche Minerale enthalten sie? Hier können die Mädchen und Jungen verschiedene Erzstücke in die Hand nehmen und bestimmen. Ein Experiment zeigt, wie aus heißen, mineralreichen Wässern in den Ritzen und Spalten der Gebirge Erzgänge entstehen.

Das Programm „Berggeschrei“ findet in den Herbstferien täglich ab 10 Uhr statt. Kinder- und Hortgruppen werden gebeten, sich anzumelden. Weitere Informationen erteilt die Infotheke unter 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de. Für Erwachsene kostet der Eintritt für die terra mineralia 8 Euro, für Kinder 4 Euro, eine Familienkarte kostet 18 Euro.