Vergangene Ferien 2013

Weihnachtsferien
27. Dezember 2013 – 5. Januar 2014, 10–17 Uhr

Der Calcit – ein Formenzauberer

Calcit ist ein Mineral, das in vielen verschiedenen Farben und Formen vorkommt. Er hat erstaunliche Eigenschaften und unzählige Verwendungsmöglichkeiten. Einiges davon kannst Du bei Experimenten ausprobieren. Außerdem kommt er fast überall auf der Erde vor und ist bei Sammlern für seine Vielfalt an schönen Kristallformen bekannt. Diesen Formenzauberer der Minerale können die Besucher während der Weihnachtsferien (27. Dezember – 5. Januar 2014) genauer unter die Lupe nehmen.

Reiner Calcit ist farblos bis weiß, aber er kann alle möglichen Farben annehmen, sogar Blau, Pink oder Schwarz. Obendrein ist er das Mineral, was die meisten verschiedenen Kristallformen annimmt. Auf einem Rundgang durch die Ausstellung suchen die Kinder nach diesen verschiedenen Farben und Formen.

In der Forschungsreise – dem Wissenschaftszentrum der Ausstellung – lernen die Kinder den Calcit dann noch genauer kennen. Welche besonderen Eigenschaften hat er? Wie kann man ihn selbst bestimmen? In welchen Gesteinen kommt er vor? Wofür kann man ihn verwenden? Die Mädchen und Jungen erhalten so einen Steckbrief zu diesem speziellen Mineral. Experimente und Untersuchungen zum selber Mitmachen helfen dabei.

Calcit kommt in Gesteinen wie Kreide, Kalkstein oder Marmor vor, aber auch in Muschelschalen und Korallenriffen. Transparente Calcitkristalle werden als Doppelspat bezeichnet. An ihnen kann man das optische Phänomen der Doppelbrechung gut beobachten: Blickt man durch den Kristall hindurch, erscheint alles doppelt. Diesen Effekt setzten bereits die Wikinger ein, um auf ihren Schiffen wie mit einem Kompass zum Navigieren. Selbst heute nutzt man diesen Effekt in der optischen Industrie. Daneben wird Calcit auch als Kreide, Zement oder Beton, Düngemittel auf den Feldern sowie in der Metallurgie als Schmelzmittel gebraucht.

Das Weihnachtsferienprogramm der terra mineralia findet im Zeitraum vom 27. Dezember bis 5. Januar jeweils von 10-17 Uhr statt. Silvester und Neujahr bleibt die Ausstellung geschlossen. Weitere Informationen erhalten die Besucher an der Infotheke unter 03731 394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de.

Herbstferien
21. Oktober – 3. November 2013, 10–17 Uhr

„Steine haben’s mir geflüstert…“  

Während der Herbstferien wird es in der Ausstellung terra mineralia im Freiberger Schloss Freudenstein märchenhaft zugehen. Von 21. Oktober bis 3. November können sich kleine und große Besucher auf die Spur von flüsternden Steinen begeben.

In jedem Ausstellungssaal ist einer der sprechenden Steine versteckt. Sie erzählen den Mädchen und Jungen spannende Abenteuer aus dem Märchenreich terra mineralia. König Aquamarin, die böse Fee Schwefelblüte, der Zauberer Calcitus, Prinzessin Rubinia und der Kupferschmied kommen dabei zu Wort. Wer genau zuhört, kann die Fragen auf dem Aufgabenblatt ganz leicht lösen. Manchmal hilft auch ein Blick in die Vitrine, um sich das Mineral nochmals anzusehen.

Spannend wird es nach dem Ausstellungsrundgang in der „Forschungsreise“, dem Wissenschaftslabor der terra mineralia. Hier trifft man auf die leibhaftigen Märchenfiguren und kann gemeinsam mit ihnen verschiedene Experimente durchführen. So stellt sich zum Beispiel die Frage, was den König Aquamarin zu einem Edelstein macht? Studenten der TU Bergakademie Freiberg erklären Kindern die Eigenschaften von Edelsteinen, welche die Kinder selbst austesten können. Die böse Fee Schwefelblüte erkennt man oft an ihrem typischen Geruch. Dazu gibt es ein Experiment. Der Zauberer Calcitus hingegen ist ein sehr wandelbares Mineral, das überall auf der Welt zu finden ist. Als Calcit steckt es in vielen Gesteinen und wird mit einem einfachen Test, den jeder angehende Geologe durchführen kann, nachgewiesen. So lernen die Kinder spielerisch Gesteine wie Marmor oder Kalkstein kennen. Jedes Kind weiß, dass man Prinzessin Rubinia zu den Edelsteinen zählt. Doch einige ihrer Rubine funkeln nicht nur im Licht der Sonne, sondern auch, wenn es dunkel wird. In der „Forschungsreise“ gilt es daher herauszufinden, was sich genau hinter dem Phänomen der Fluoreszenz verbirgt. Der Kupferschmied ist ein Mineral, das sehr gut den elektrischen Strom leitet. Deshalb wird er in vielen elektrischen Kabeln verwendet. Mit Hilfe der Kartoffelbatterie kann er den Kindern zeigen, wie prima das funktioniert.

Am Ende des märchenhaften Rundgangs bekommt jedes Kind zur Erinnerung einen Orden verliehen, den man anstecken und mit nach Hause nehmen kann.

Das Herbstferienprogramm findet täglich von 10-17 Uhr statt und dauert ca. 90 Minuten. Schul- und Hortgruppen werden gebeten, sich anzumelden. Weitere Informationen erteilt die Infotheke unter 03731/394654 oder unter fuehrungen@terra-mineralia.de

Sommerferien
13. Juli – 25. August 2013
Do–So, 10:00 – 17:00 Uhr

Deep Impact – Können Steine vom Himmel fallen?

„Deep Impact – Können Steine vom Himmel fallen?“ ist das Programm der terra mineralia, der Dauerausstellung der TU Bergakademie Freiberg, während der sächsischen Sommerferien. Mädchen und Jungen gehen auf die Spur von Meteoriten und anderen Himmelskörpern. Meteoriten bestehen aus Gesteinen und Mineralen. Sie können mikroskopisch klein und zerstörerisch groß sein. Fallen sie auf die Erde, beginnen sie zu glühen – wir sehen eine Sternschnuppe. Doch woher kommen all die großen und kleinen Brocken? Weltraumbegeisterte Kinder erfahren in der „Forschungsreise“, dem Wissenschafts-zentrum der terra mineralia, wie unser Sonnensystem aufgebaut ist. Dabei spielen die Größe und der Abstand der Planeten im Vergleich zur Sonne eine große Rolle. Auch lernen die Kinder, welche Himmelskörper neben den Meteoriten am Firmament zu sehen sind. Was ist zum Beispiel der Unterschied zwischen einem Meteorit, einem Kometen oder einem Asteroiden? Welche Arten von Meteoriten es gibt, lernen die Kinder im Meteoritenraum in der Schatzkammer. In der „Forschungsreise“ kann man sogar einen echten Meteoriten anfassen und untersuchen. Dabei erfahren die kleinen Forscher, wie ein Wissenschaftler herausfindet, ob er einen Meteoriten oder nur einen einfachen Stein von der Erde vor sich liegen hat. Eine der spannendsten Fragen ist jedoch, was passiert, wenn ein Meteorit auf der Erde einschlägt. Warum entsteht ein Meteoritenkrater? Wie groß können sie werden? Welche Gesteine und Minerale entstehen bei einem Einschlag? Anschauliche Modelle helfen den Kindern dabei, die dramatischen Vorgänge zu verstehen. Am Ende stellt sich sogar die Frage, was unser Mond mit Meteoriten gemeinsam hat. Immerhin, kann man im Meteoritenraum einen Meteoriten vom Mond bestaunen. Wer ihn auf die Erde geworfen hat und warum der Mond uns nachts scheinbar anlacht, bringt die Kinder zum Staunen.

Deep Impact - Können Steine vom Himmel fallen? Sommerferienprogramm vom 13. Juli bis 25. August 2013, Do - So, 10 - 17 Uhr

Wochenende zum Kindertag
1. - 2. Juni 2013, 10:00 – 17:00 Uhr

Ein Tag voller Minerale

Der Kindertag in der terra mineralia umfasst ein ganzes Wochenende: Am 1. und 2. Juni erleben Mädchen und Jungen einen Tag voller Minerale. Das Programm „Ein Tag voller Minerale“ beschreibt an Hand ausgewählter Beispiele den Tagesablauf eines Kindes. Sechs Situationen werden in sechs Bereichen der Ausstellung aus mineralogischer Sicht unter die Lupe genommen: „Den meisten von uns ist nicht bewusst, dass sie zu jeder Tages- und Nachtzeit von Mineralen umgeben sind. Natürlich nicht von solch schönen Exemplaren, wie sie die Ausstellung terra mineralia zeigt, sondern verarbeitet als Rohstoff“, erklärt Anna Dziwetzki, Leiterin der terra mineralia, das Kinderprogramm. Los geht es im Amerikasaal. Mit dem Weckerklingeln beginnt jeder Tag aufs Neue. Dabei spielt der Quarz aus der Quarzuhr eine wichtige Rolle. Denn seine elektrisch erzeugten Schwingungen geben den Takt der Quarzuhren an. Da die schönsten Quarze in Südamerika gefunden werden, begeben sich hier die Kinder auf die Suche nach den verschieden farbigen Quarzen. Weiter geht es im Asiensaal. Hier widmen sich die Kinder einem Mineral, das sie aus der Schule kennen. Calcit und Gips sind die Bestandteile der Tafelkreide. Der Effekt, den die Kreide zeigt – das Ziehen von Strichen – ist eine wichtige Eigenschaft der Mineralbestimmung. Nach dem Schulbesuch, also am Nachmittag, verabredet man sich mit Freunden zum Spielen. Heutzutage spielt das Handy dabei eine sehr wichtige Rolle. Doch wer weiß schon, dass mehr als sieben Minerale in so einem kleinen Mobiltelefon stecken. Viele dieser Minerale stammen aus Afrika, weshalb man darüber mehr im Afrikasaal erfährt. Auch auf dem Weg nach Hause trampelt man auf so manchem Mineral herum. Jeder Pflasterstein setzt sich aus typischen gesteinsbildenden Mineralen zusammen. Doch nicht jedes Gestein gibt einen guten Pflasterstein ab. Daher gilt es in der „Forschungsreise“ – dem Wissenschaftszentrum der Ausstellung – herauszufinden, aus welchem Gestein man gute Pflastersteine herstellen kann. Abends, bevor man Schlafen geht, soll sich jedes Kind die Zähne putzen. Zähne sind noch vor den Knochen das härteste Material in unserem Körper. Und wie sollte es anders sein, sie bestehen aus Mineralen. Welche genau es sind und was die Minerale in unserem Körper machen, erfahren die Kinder im Europasaal. Nach einem Tag voller Minerale kann es durchaus sein, dass man sogar von ihnen träumt. Sie nehmen dann phantastische Formen an. Die schönsten und ungewöhnlichsten befinden sich in der Schatzkammer der terra mineralia. Hier gibt es silberne Locken, goldene Kugeln, ja sogar einen Königsthron zu sehen – alle aus Mineralen. Studenten der TU Bergakademie Freiberg werden den Kindern an verschiedenen Stationen mit Rat und Tat zur Seite stehen und sie so durch einen Tag voller Minerale begleiten.

Himmelfahrt und Pfingsten
9. – 12. und 18. – 22. Mai 2013, 10:00 – 17:00 Uhr

Das Leuchten der Minerale

In der terra mineralia, der Stiftungssammlung der TU Bergakademie Freiberg, geht es über Himmelfahrt (8.-12. Mai) und Pfingsten (18.-22. Mai) im Ferienprogramm für Kinder dunkel und glänzend zugleich zu. In „Das Leuchten der Minerale“ wird alles rund um die Lumineszenz, also die Leuchterscheinungen von Mineralen, erklärt. Dabei geht es in erster Linie um die besondere Art des Leuchtens, die Fluoreszenz genannt wird und das kalte Leuchten von Mineralen beschreibt, die man mit einem speziellen Licht bestrahlt. In der terra mineralia gibt es dafür die „Reise ins Licht“: einen abgedunkelten Raum, in dem besondere Minerale ultraviolettem Licht ausgesetzt werden.

„Dieser Teil des Sonnenlichtes hat eine so hohe Energie, dass er bei Menschen Sonnenbrand verursacht; einige Minerale aber regt er zum Leuchten an. Die Kinder werden hier genau beobachten können, welches Mineral, in welcher Farbe fluoresziert“, gibt Christina Seifert von der terra mineralia einen Ausblick auf das Ferienprogramm. In der „Forschungsreise“, dem Wissenschaftszentrum der terra mineralia, können die Mädchen und Jungen dem Phänomen der Fluoreszenz dann ganz genau auf den Grund gehen. Mit Hilfe einer Taststation und einer verdunkelten Brille wird den Kindern gezeigt, dass man ohne Licht die Minerale nur fühlen, aber nicht sehen kann.

Doch was genau ist eigentlich Licht? Aus was besteht es? Und woher kommt das für den Menschen unsichtbare ultraviolette Licht? Warum sehen wir die tollen Farben der Minerale? Diese Fragen gilt es zu ergründen, bevor es im „dark room“ weitergeht. Extra zum Thema „Das Leuchten der Minerale“  wurde direkt in der „Forschungsreise“ ein Bereich so abgedunkelt, dass man im Schwarzlicht Experimente zeigen kann. Denn nicht nur das Licht, auch Hitze, mechanische Kraft, Radioaktivität oder chemische Reaktionen, ja selbst Tiere können die Lumineszenz auslösen. Zu all diesen Punkten gibt es anschauliche Experimente zum Staunen und Mitmachen.

Der Effekt der Fluoreszenz ist übrigens nach dem Mineral Fluorit benannt. Er wurde in Freiberg durch Professor Friedrich Mohs im Jahre 1824 zum ersten Mal beschrieben. Das Ferienprogramm „Das Leuchten der Minerale“ findet vom 8.-12. Mai und 18.-22. Mai jeweils von 10-17 Uhr statt. Hortgruppen werden gebeten sich anzumelden. Weitere Informationen erteilt die Infotheke 03731-394654 oder fuehrungen@terra-mineralia.de.

Das Leuchten der Minerale
Himmelfahrt und Pfingsten
9. – 12. und 18. – 22. Mai 2013, 10–17 Uhr

Osterferien
29. März – 7. April 2013, 10:00 - 17:00 Uhr

Eierlei– auf der Suche nach dem geheimen Edelstein-Code in der terra mineralia

„Eierlei“ heißt das diesjährige Osterferienprogramm der terra mineralia. Es steht ganz im Zeichen der Sonderausstellung „Kostbare Ei-Kreationen“, die noch bis zum 12. Mai zu sehen ist. Dabei dreht sich alles um das Thema Edelsteine. Hinter „Eierlei“ verbirgt sich eine Ostereier-Schnitzeljagd, an deren Ende Besucher einen geheimnisvollen Edelstein-Code erhalten. In der gesamten Ausstellung inklusive der Sonderausstellung sind 14 riesige Ostereier versteckt. Sie enthalten Hinweise und Fragen zu Edelsteinen. Findet man das entsprechende Exponat in den Vitrinen, ist es ein Leichtes, die Frage aus dem Ei richtig zu beantworten. Und was kann man mit dem Edelstein-Code bekommen? In der „Forschungsreise“, dem Wissenschaftszentrum der Ausstellung, wartet bereits ein Edelstein-Generator. Hier können die Mädchen und Jungen ihren Edelstein-Code einstellen, ist er richtig, so gibt er einen Edelstein aus. Nun gilt es herauszufinden, welchen Edelstein man eigentlich in den Händen hält. Wie ein richtiger Mineraloge können die Kinder die Eigenschaften, wie Farbe, Strichfarbe, Bruch, Glanz und vieles mehr bestimmen. Die ganze Bestimmung können Kinder selbst durchführen und ausprobieren. Die Studenten der TU Bergakademie Freiberg stehen helfend zur Seite, bis des Rätsels Lösung gefunden wurde. So lernen die Kinder, was genau ein Edelstein ist. Warum werden manche Minerale als Edelsteine bezeichnet und andere nicht? Was sich hinter der Gewichtseinheit für Edelsteine, dem „Karat“, verbirgt, erfahren die Kinder ebenfalls. Eine „Karatwaage“ zeigt sogar an, wie viel Karat man selbst wiegt. Außerdem lernen sie den Unterschied zwischen der Gewichtseinheit Karat für Edelsteine und dem Feingehalt Karat für Gold kennen. Dabei wird auch deutlich, was der Unterschied zwischen Weiß-, Gelb- und Rotgold ist. Am Ende des Ferienprogramms wartet noch die Mineralschleiferei auf die Besucher. Uwe Thonfeld aus Geyer ist wieder zu Gast und zeigt den Kindern, wie sie einen rohen Achat zum Glänzen bringen. Besucher der terra mineralia zahlen für den Schleifkurs 2,50 Euro und Interessierte ohne ein Ticket der terra mineralia zahlen 4,00 Euro. Am Ostersonntag wird zusätzlich Basteln mit Edelsteinen angeboten. Edelsteinbäumchen, ein Lederarmband mit Edelsteinen, ein Blumentöpfchen für Ostergras oder ein Edelstein-Ei können dabei entstehen.

Winterferien
2. – 17. Februar 2013, 10:00 – 17:00 Uhr

Was Kohle erzählen kann …

Vom 2. bis 17. Februar können sich die Mädchen und Jungen in der terra mineralia auf die Suche nach einem ganz besonderen Gestein begeben – der Kohle. Im neuen Winterferienprogrammtauchen sie ein in die Zeit des Karbons und lernen einige Pflanzen und Tiere kennen. Eines davon ist Panti, ein kleiner Pantelosaurussaxonicus.Er lebte vor rund 300 Millionen Jahren hier in Sachsen.In der terra mineralia, der Dauerausstellung der TU Bergakademie Freiberg im Schloss Freudenstein, erzählt er den Kindern, wie aus urzeitlichen Wäldern unsere heutigen Kohlelagerstätten entstanden. Riesige Schachtelhalme, Farne, Moore und Sümpfe, große Libellen oder mächtige Tausendfüßler – gehörten zur Lebenswelt von Panti. Doch im Laufe der Jahrtausendeentstand in diesem UmfeldKohle.Jener Prozess, die Inkohlung, die Pflanzen in Kohle umwandelt, können die Besucher bei tollen Experimenten nachvollziehen. Durch Pantierfahren die Mädchen und Jungen auch, dass Kohle nicht gleich Kohle ist. Sie lernen von ihm, die verschiedenen Arten anhand von Farbe, Kohlenstoff- oder Wassergehalt zu unterscheiden. Dass wir heutzutage die Kohle in erster Linie als Brennstoff nutzen, wissen viele Kinder. Aber wie vielseitig dieser Rohstoff ist und welche Möglichkeiten er bietet, hat Pantiherausgefunden und gibt sein Wissen an die Jüngsten weiter. „Um sie so richtig auf das Thema Kohle einzustimmen, können sie in einem eigens errichteten Flözgang in die Haut eines Kohlekumpels schlüpfen und feststellen, wie eng und schmal es untertage zugeht. Außerdem gibt es im Kohleflöz einiges für sie zu entdecken“, berichtet Christina Seifert, Mitarbeiterin der terra mineralia.„An den Taststationen beispielsweise sollen die Kinder erfühlen, was man alles in einem Kohleflöz finden kann.“ Neben Pflanzenabdrücken und Tierfossilien gehören auch Minerale dazu, von denen die jungen Besucher in der Ausstellung bereits viele gesehen haben. Nun gilt es zuerraten, welche man „untertage“ entdeckt hat. Als Belohnung und Erinnerung an einen abwechslungsreichen und lehrreichen Ferientag können sich die Kinder in der „Kohlewerkstatt“ einen Abdruck von Panti in schwarzem Gips herstellen und ihn mit nach Hause nehmen.

Faschingsaktion – Experiment und Jahreskarte als Geschenk
Dienstag, 12. Februar 2013, 9:00 – 17:00 Uhr

Alle Kinder, die in einem Kostüm am Ferienprogramm teilnehmen, erhalten ein Geschenk. Mädchen und Jungen, die als Schornsteinfeger, Bergmann, Saurier, Baum, Schachtelhalm oder gar die Kohle selbst verkleidet sind, erhalten ein buntes Experiment zur Kristallzüchtung und eine Jahreskarte der terra mineralia als Geschenk. Mit der Karte können alle Ferienprogramme, Sonderausstellungen und Kinder-Aktionen kostenlos besucht werden.

Geo-Theater in der terra mineralia
Donnerstag, 14. Februar 2013, jeweils 11 und 14 Uhr

Als besondere Attraktion des Kinderferienprogramms wird am 14. Februar 2013 ein Puppentheaterstück aufgeführt, das thematisch an das Ferienprogramm anknüpft. Es handelt von Erdzeitaltern, u. a. vom Karbon, einer Zeit, in der die Kohle entstand. Die Geschichte vom Mammut Helmut, der für seinen Freund, den ZeitwurmTemporum auf dessen Zeitmaschine aufpasst, vermittelt den Kindern auf eine lustige und spannende Weise, was die geologischen Erdzeitalter sind. Das Mammut trifft auf seiner Reise ungewöhnliche Kreaturen, wie einen ängstlichen Saurier, einen dementen Lungenfisch oder den Eisbär Urs und erlebt viele lustige Abenteuer. Das Geo-Theaterstück wurde von der Umweltbühne aus Chemnitz erarbeitet. Die Umweltbühne entwickelt, produziert, inszeniert und spielt seit 1992 professionell und liebevoll gestaltete Puppentheaterstücke für Kinder im Grund- und Vorschulalter (ab 5 Jahren), die zu einem bewussten Beobachten und Verstehen von Natur und Umwelt animieren sollen. Das Puppentheaterstück wird am 14. Februar um 11 und um 14 Uhr im Vortragssaal der terra mineralia aufgeführt. Anschließend können die Kinder am Ferienprogramm teilnehmen. Erwachsene zahlen 8 Euro, die Kinder 4 Euro für die Theatervorstellung.