Vergangene Ferien 2012

Herbstferien
20. Oktober – 4. November 2012, 10:00 – 17:00 Uhr

Mensch – Maschine – Mineral

Enthält der Mensch Minerale? Wo genau sind sie und was bewirken sie im menschlichen Körper? Welche Minerale benutzt der Mensch am häufigsten? Viele spannende Entdeckungen und Mitmach-Aktionen warten auf neugierige, kleine und große Besucher. Kinder entdecken auf ihrem Rundgang durch die terra mineralia, welche Minerale in ihrem Körper stecken. In der „Forschungsreise“ – dem Wissenschaftszentrum – erklären die Studenten der TU Bergakademie anschließend, was die Minerale im Körper der Mädchen und Jungen bewirken. Sie stabilisieren Knochen und Zähne, werden für das Halten des Gleichgewichts benötigt, helfen beim Sehen. Manche machen krank, andere wiederum kann man beim Schwitzen auf der Haut schmecken oder geben dem Blut seine rote Farbe. Anschauliche Experimente helfen, das Thema spannend zu vermitteln. In einem begehbaren Puppenhaus erfahren die kleinen und großen Entdecker, welche Minerale im täglichen Leben gebraucht werden. Hinter Klappen sind im Haus alle Gegenstände aufgezeichnet, die ohne Minerale kaum denkbar wären. Für unsere Spiegel ist Silber unerlässlich, wie auch für das Fensterglas der Quarz oder für den Mörtel der Gips. Als besonderes Highlight sind während der Ferien jeweils donnerstags von 10-12 Uhr die beliebten Roboter „Geri“ und Indi“ aus dem Institut für Informatik der TU Bergakademie Freiberg zu Gast. Sie erzählen den Besuchern, durch welche mineralischen Stoffe sie zum Leben erweckt werden. Das Programm „Mensch – Maschine – Mineral“ der terra mineralia findet täglich statt.

Sommerferien
21. Juli – 2. September 2012, Do-So, 10:00 - 17:00 Uhr

Das Silber-Laboratorium des Alchimisten

Das Sommerferienprogramm der terra mineralia vom 21. Juli bis 2. September 2012 steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Sonderausstellung „Freibergs Silber: Schweiß und Gier, Macht und Zier“. Dabei wird es in der Ausstellung im Schloss Freudenstein in Freiberg geheimnisvoll zugehen. Denn die „Forschungsreise“, das Wissenschaftszentrum der terra mineralia, verwandelt sich in das „Silber-Laboratorium des Alchemisten“. Es ist in der Ferienzeit jeweils donnerstags bis sonn-tags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Im Laboratorium des alten Alchemisten brodelt und zischt es, denn er will Silber herstellen. Beim Ferienprogramm der terra mineralia sind Zaubersprüche, Versuche und spannende Experimente notwendig, um das Geheimnis der Silberherstellung zu lüften. Mädchen und Jungen ab acht Jahren helfen dem Alchemisten dabei. So lernen die Kinder, welche Eigen-schaften Silber hat und ob man es überhaupt herstellen kann. Alchemisten versuchten bis ins 18. Jahrhundert, Gold und Silber künstlich zu erzeugen. Diesen Ansatz griff das Team der terra mineralia auf und entwickelte ein Sommerferienprogramm, bei dem das Silber im Mittelpunkt steht. Für den Besuch der Sonderausstellung mit Kindern wurde extra ein Kinderführer entwickelt, der an der Kasse der terra mineralia ausliegt und kostenfrei mitgenommen werden kann. „Darin wird kindgerecht die spannende Geschichte des Freiberger Silbers erzählt. Das Heft hilft den Mädchen und Jungen außerdem, die kleinen Details und Verstecke der Ausstellung zu finden oder Aufgaben und Fragen zu lösen“, erklärt Christina Seifert von der terra mineralia, die das Kinderprogramm konzipiert hat. Das „Silber-Laboratorium des Alchemisten“ ist in der Ferienzeit jeweils donnerstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Schul- und Hortgruppen werden gebeten sich anzumelden.

Osterferien
6. - 15. April 2012, 10:00 - 17:00 Uhr

Ostersuche mit der Steinlaus

Während der Osterferien vom 6. bis 15. April 2012 können sich junge Besucher und Familien in der terra mineralia im Schloss Freudenstein auf die Suche nach der Steinlaus begeben. Das österliche Ferienprogramm steht diesmal unter dem Motto „ Die Steinlaus ist los!". Dabei handelt es sich um die speziell durch Loriot beschriebene Steinlaus - auch Petrophaga lorioti genannt. Sie hat sich in die Mineralienausstellung verirrt, nagt dort an den Mineralen und hinterlässt ihre Spuren. „Diese gilt es von den Mädchen und Jungen beim Rundgang durch die terra mineralia zu entdecken", berichtet Christina Seifert, verantwortlich für Veranstaltungen. „Dabei ist Phantasie gefragt, denn die von der Steinlaus befallenen Mineralstufen haben wunderbare Formen erhalten. So sieht ein Calcit wie ein Tannenbaum aus, ein Korund ähnelt einer Melone, es gibt eine fantastische Amethystenstadt und sogar ein Osterhase kann entdeckt werden." Das Suchen und Finden der Mineralstufen wird durch ein Arbeitsblatt erleichtert. Doch auch die Eigeninitiative der Ferienkinder ist diesmal gefragt. Wer beispielsweise im Europasaal die Steinlaus beim Knabbern erwischt und den richtigen Namen der Kristallform kennt, schreibt ihn einfach auf einen Post-it-Zettel und klebt ihn an die Vitrine. Dann wissen die nachfolgenden Besucher schon Bescheid. „Mit diesem neuen Mitmach-Format probiert die Museumspädagogik der terra mineralia etwas Neues aus und möchte von den Ideen der Besucher profitieren", erläutert Christina Seifert. Neben dem Spaß am Entdecken wird in der Stiftungssammlung der TU Bergakademie Freiberg dem Phänomen von Loriots Steinlaus auch wissenschaftlich auf den Grund gegangen. Kommt die Steinlaus tatsächlich in der Natur vor? Gibt es Tiere, die sich von Mineralen oder Gesteinen ernähren? Was „nagt" denn aus geologischer oder physikalischer Sicht an den Mineralen? Warum und wie wachsen die Kristalle in seltsamen Formen? Auf diese und weitere Fragen gibt es bei einer Stippvisite in der Forschungsreise - dem Wissenschaftszentrum - eine Antwort. Studenten der TU Bergakademie Freiberg erklären nicht nur den kleinen Besuchern, was sich hinter der Steinlaus von Loriot verbirgt. Anschauliche Experimente verdeutlichen verschiedene Ursachen für die Verformung und Ausbildung der Minerale und können von den Kindern unter Anleitung selbst ausprobiert werden. Wer sich selbst einmal als „Steinlaus" versuchen und an den Mineralen „nagen" möchte, hat dazu auf dem Schlosshof die Möglichkeit. Mineralien-Experte Uwe Thonfeld von Tonis Haus der Steine aus Geyer gibt dazu Anleitung, wie noch rohe Achate und Amethyste geschliffen werden. Alternativ können die Besucher auch das Bildhauen am Speckstein versuchen. Hier sind Materialkosten in Höhe von 1 bis 4 Euro einzuplanen. Übrigens: Der Besuch von Loriots Steinlaus findet mit freundlicher Genehmigung der Familie von Bülow statt.

Winterferien
11. - 26. Februar 2012, 10:00 - 17:00 Uhr

Es brodelt im Vulkan

Das Ferienprogramm der terra mineralia, der Stiftungssammlung der TU Bergakademie Freiberg, dreht sich in diesem Winter um die heißesten Orte der Welt: die Vulkane. Vom 11. bis zum 26. Februar 2012 können Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren die Ausstellung als Vulkanologen erforschen. Bei dem Sonderprogramm erfahren die Jungen und Mädchen auf spielerische Weise, unter anderem wie ein Vulkan entsteht, welche Minerale dort zu finden sind und wie es im Inneren eines solchen Feuerberges aussieht. „Wie richtige Forscher dürfen die Kinder die verschiedenen Vulkanlagerstätten in der Ausstellung erkunden und Daten über die Minerale sammeln", erklärt Christina Seifert von der terra mineralia. In der „Forschungsreise", dem Wissenschaftszentrum der Stiftungssammlung, erfahren die Nachwuchswissenschaftler anschließend mehr über die gefundenen Minerale und die Vulkane. Studenten der TU Bergakademie Freiberg zeigen außerdem anhand von Modellen und Experimenten, wie es zu einem Vulkanausbruch kommt und was genau dabei passiert. „Die kleinen Vulkanologen können die Gesteine und die Minerale, die bei einem Ausbruch entstehen, anfassen und unter einem Mikroskop genauer untersuchen", beschreibt Seifert. „Für zu Hause dürfen die Jungen und Mädchen dann noch ein kleines Modell selbst basteln." Zum Abschluss des Programms können die Kinder einen richtigen großen Vulkan untersuchen und sogar hineinsteigen.