Vergangene Ferien 2010

Herbstferien
2. - 17. Oktober 2010, 10:00 - 17:00 Uhr

Forschungsreise zu Fossilien, Knochen und Schalentieren

Das Herbstferienprogramm der terra mineralia dreht sich diesmal um Fossilien, Knochen und Schalentiere. Die Mädchen und Jungen erfahren vom 2. bis 17. Oktober Wissenswertes über die Entstehung von Fossilien und können dazu experimentieren. Was genau ist beispielsweise zu tun, damit das schöne bunte Herbstlaub als fossiler Abdruck gefunden werden kann? Oder wie wird aus Holz Stein? An einem großen Zeitstrahl können die Schüler ihr Wissen überprüfen und echte Fossilien einordnen. So lernen sie spielend, wie lange es schon Pflanzen und Tiere auf der Erde gibt, wann die Dinosaurier lebten oder die Vögler das Fliegen lernten. Dass Fossilien nicht nur schön aussehen, sondern auch einen praktischen und industriellen Nutzen haben, wird ebenfalls vermittelt. Mit Hilfe von Mikrofossilien, die man beispielsweise in Bohrkernen findet, können Ölquellen gefunden werden. Diese winzig kleinen Exponate einmal unter den Mikroskopen der Forschungsreise zu betrachten, ist spannend. Als ganz besondere Mitmach-Aktion gibt es während der zwei Ferienwochen eine Präparierstation, wo die großen und kleinen Besucher ihr eigenes Fossil präparieren können. Dafür stehen fünf elektrische Stichel zu Verfügung. Unter Anleitung von Studenten der TU Bergakademie werden so Ammoniten aus dem Gestein gewonnen. Diese Ammoniten, auch Pleuroceras Spinatum genannt, stammen aus dem Jura und sind etwa 190 Millionen Jahre alt. Gefunden wurden sie in Nedensdorf bei Bad Staffelstein. Wer sich anschließend in der Ausstellung aufmerksam umsieht, findet drei besondere Fossilien, die einst die Stifterin der terra mineralia, Dr. Erika Pohl-Ströher, sammelte: Einen opaliserten Knochen; Muscheln, in denen Calcit kristallisierte und ein mit Kristallen umwachsenes Stück Holz.

Sommerferien
13. Juli - 8. August 2010, Do - So, 10:00 - 17:00 Uhr

Sommer, Sonne, Sand

Man muss nicht weit weg fahren, um das zu erleben. Die terra mineralia in Freiberg präsentiert in den Sommerferien sogar Sande von den Stränden dieser Welt. Als Urlaubssouvenir brachten Besucher die Proben im vergangenen Jahr von der Nord- und Ostsee, aus Miami Beach oder Kenia mit. Vom 13. Juli bis 8. August, jeweils Dienstag bis Donnerstag und sonnabends kann diese Vielfalt in der Ausstellung im Schloss Freudenstein nicht nur bestaunt werden. In der Forschungsreise der terra mineralia können die Ferienkinder den Sand unter die Lupe nehmen. Mit Hilfe spannender Experimente erhalten sie Antwort auf Fragen wie: Welche Sande gibt es? Woher kommen die Proben? Was außer Kleckerburgen kann man noch aus Sand herstellen? In der Woche ab 13. Juli erfahren die jungen Besucher außerdem, wie Sand entsteht, warum er wandern kann und ob Sandstein tatsächlich aus diesem besteht. Die zweite Woche ab 20. Juli widmet sich thematisch den Feuersteinen. Sie sind ein beliebtes Mitbringsel vom Ostseeurlaub. Doch was ist das Besondere daran? Entstehung, Verwendung und letztlich die Frage, ob man tatsächlich mit einem Feuerstein Feuer machen kann, werden den Mädchen und Jungen erklärt. Wenn man Sand schmilzt und schnell abkühlt, entsteht Glas. Studenten der TU Bergakademie Freiberg arbeiten derzeit an dem Versuch, Glas selber herzustellen. Ob es tatsächlich funktioniert, ist in der Woche vom 27. - 30. Juli zu beobachten. Die letzte Ferienwoche stellt schließlich noch einmal die besten Experimente des Sommerferienprogramms vor. Passend zu den verschiedenen Experimenten rund um Sand und Glas bietet die terra mineralia wieder eine Bastelaktion. Kein Ferienkind muss also von der Weltreise mit leeren Händen nach Hause gehen.

Ausbruch eines Sandvulkans

Osterferien
3. - 11. April 2010, 10:00 - 17:00 Uhr

Buntes Osterprogramm in der terra mineralia

Ostern und zu den anschließenden Ferientagen (3. bis 11. April) bietet die terra mineralia der TU Bergakademie Freiberg ein buntes Programm, das sich an Familien und Hortgruppen richtet. Am langen Osterwochenende können sich alle großen und kleinen Besucher im Schleifen von Mineralen versuchen. Ob Quarz oder Tigerauge –wer das Mineral seiner Wahl ausgesucht hat, kann sich dann im Foyer der Ausstellung erklären lassen, wie der richtige Schliff erfolgt. Dieses Angebot steht auch Hortgruppen am 7. und 8. April zusätzlich zur Verfügung. Ansonsten geht es an jedem Ferientag ab 6. April in der Forschungsreise spannend und bunt zu. Experimente rund um das (Oster-)Ei lassen auch ungewohnte Blickwinkel in das Innere zu. Außerdem können die Mädchen und Jungen Mineralfarben aus grünem Malachit, blauem Azurit oder rotem Hämatit selbst herstellen. Mörser und Acrylbinder kommen zum Einsatz, damit das Osterei mit diesen Pigmentfarben individuell bemalt werden kann.

Winterferien
6. - 21. Februar 2010, 10:00 - 17:00 Uhr

Eis und Schnee

In den Winterferien können Kinder und Jugendliche vom 6. bis 21. Februar in der terra mineralia den Fragen rund um das Thema Eis und Schnee auf den Grund gehen. Im Freiberger Schloss Freudenstein erwarten die jungen Besucher dazu täglich von 9 bis 16 Uhr Experimente und Informationen. Dabei können sie nicht nur Eiskristallen beim Wachsen zusehen, sondern auch selber Fruchteis mit flüssigem Stickstoff herstellen und Eisblumen züchten. Welche Blume wächst nur im Winter? Natürlich die Eisblume. Dass das filigrane und regelmäßige Gewächs an der frostigen Fensterscheibe keine Pflanze ist, weiß sicher jeder. Aber ist es ein Mineral? Wo lässt sich dieser Fragen besser nachgehen als in der terra mineralia, der großen privaten Mineraliensammlung der TU Bergakademie Freiberg. „In den Winterferien bieten wir Kindern und Jugendlichen ein ganz besonderes Programm“, erklärt Christina Seifert, verantwortlich für Veranstaltungen in der terra mineralia. Im Foyer und der Forschungsreise haben die Mitarbeiter der Ausstellung Stände aufgebaut, an denen kindgerechte Experimente vorbereitet sind. „Entsprechend der Jahreszeit möchten wir anhand von Eis und Schnee zeigen, wie Kristalle entstehen und wie sie wachsen.“ Dafür stehen den jungen Besuchern unter anderem moderne Mikroskope zur Verfügung, mit denen sich die kleinen gefrorenen Kunstwerke genauer untersuchen lassen. Auch andere wissenswerte Fragen können die jungen Besucher ergründen. Denn warum schwimmt gefrorenes Eis auf dem Wasser und geht nicht unter? Und wie lässt sich aus Fruchtsaft blitzschnell Speiseeis herstellen? Bei allen Angeboten stehen den kleinen Forschern Studenten der TU Bergakademie Freiberg zur Seite, die alles erklären und bei den Versuchen helfen.