„Perspektiven der Bergbausammlung“

12. Januar - 19. Februar 2017

Unter dem Titel „Perspektiven der Bergbausammlung“ haben Studierende des Instituts für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG) gemeinsam mit der Kustodie der TU Bergakademie Freiberg eine Sonderausstellung konzipiert.

Im Zentrum der Ausstellung steht die Sammlung für Bergbaukunde, Aufbereitung und Geschichte des Bergbaus. Sie ist nicht nur eine der ältesten und bedeutendsten Sammlungen der Bergakademie, sondern auch eine der vielfältigsten. Neben den berühmten Bergbaumodellen finden sich hier unter anderem diverse Werkzeuge und Gezähe, archäologische Funde sowie Wandtafeln und Grafiken.

Diese Objektvielfalt wird in der Ausstellung aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Dabei zeigt sich der Bedeutungswandel der Sammlung in ihrer rund 250jährigen Geschichte: wurden die Modelle einst für die universitäre Lehre erschaffen, sind sie heute wichtige bergbaugeschichtliche Zeugnisse im musealen Kontext.

Neben den historischen Exponaten erhält der Besucher auch Einblick in die tägliche Arbeit mit der Sammlung. So werden erstmals Ergebnisse eines laufenden Restaurierungsprojekts der Kustodie präsentiert. Damit wird zugleich ein Ausblick auf zukünftige Nutzungsmöglichkeiten gegeben.

Die Ausstellung „Perspektiven der Bergbausammlung“ ist im Vortragssaal der terra mineralia während der regulären Öffnungszeiten (Montag bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag, 10 bis 18 Uhr) zu sehen. Der Eintritt ist frei.

„CSI Freiberg. Ein Mordfall in der terra mineralia“

Sonderausstellung vom 12. April bis 27. August 2017

Es sollte ein besonderer Abend für ausgewählte Gäste werden. Professor Kathrin Bauer, international anerkannte Expertin für Seltene Erden Elemente an der TU Bergakademie Freiberg, hat ihre engsten Kollegen und Partner eingeladen, um von ihrer spektakulären Entdeckung auf Madagaskar zu berichten und sie in ihr Projekt einzuweihen. Wochen später hätte sie ihre Ergebnisse auf einer internationalen Konferenz in Südamerika vorgestellt. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Denn Kathrin Bauer wurde ermordet – in der terra mineralia!

Warum sollte die Öffentlichkeit nichts von ihrer Entdeckung erfahren? Welche Rolle spielen die Seltenen Erden darin? Hat sich die Professorin unwissentlich in Gefahr begeben, als sie eine neue Lagerstätte entdeckte und noch dazu alternative Abbaumethoden vorgeschlagen hatte? Wer wollte ihre Pläne durchkreuzen? Wer steckt dahinter? Wurde der Mord gar beauftragt? Aber von wem?

„CSI Freiberg. Ein Mordfall in der terra mineralia“ ist eine erlebnisreiche, spannende und interaktive Sonderausstellung, bei der Besucher zu Detektiven werden. An zwölf Stationen der Sonderschau wie dem Polizeilabor, der Wohnung und dem Büro lernen sie die Verdächtigen kennen und ermitteln den Mörder. War es der Bergbauingenieur – aus Angst vor Konkurrenz? Oder war es die Lokalpolitikerin aus Madagaskar, die den Bergbau in der unberührten Landschaft um jeden Preis verhindern wollte, weil sie sich um den Tourismus Sorgen machte? Könnte es der Liebhaber von Kathrin Bauer gewesen sein - auch er ein Professor - der selbst berühmt werden wollte? Während die Besucher die Antworten auf diese Fragen suchen, tauchen sie gleichzeitig immer tiefer in die Welt der Seltenen Erden ein.

Sie erfahren, dass Seltene Erden für unser Leben sehr wichtig sind, denn wir brauchen sie überall. Diese 17 metallischen Elemente des Periodensystems sind in Computern, in Smart-phones, in Autos und sogar in Windkraftanlagen verbaut. Ohne sie könnten wir heute gar nicht leben. Die globale Wirtschaftspolitik ist ein aktuelles und spannendes Thema, das uns alle betrifft. Und im Museum wird dieses Thema zu einem Kriminalfall. Seien Sie dabei und lösen Sie den Krimi um Prof. Kathrin Bauer. Die Ermittlungen beginnen am 12. April 2017.

Für jüngere Besucher ab 6 Jahren gibt es auch einen Kriminalfall zu lösen. Sie helfen Gecko Gustav, einer Eidechse aus Madagaskar und Haustier von Prof. Bauer, bei der Suche nach seinem Stein.

Die Sonderausstellung „CSI Freiberg. Ein Mordfall in der terra mineralia“ wird gefördert im Programm Fellowship Internationales Museum der Kulturstiftung des Bundes.

PREISE (DAUER- UND SONDERAUSSTELLUNG)

Erwachsene 12,00 €
Schüler und Studenten 6,00 €
Familien 25,00 €
Erwachsenengruppen 9,00 €
Schüler- und Studentengruppen 5,00 €

ÖFFNUNGSZEITEN

Mo - Fr, 10 - 17 Uhr
(für Schulklassen öffnen wir gern auch früher, bitte die Infotheke kontaktieren)
Sa - So, 10 - 18 Uhr
auch feiertags

Schulprogramm zur Sonderausstellung
„CSI Freiberg. Ein Mordfall in der terra mineralia“ 

Die terra mineralia ist Schauplatz eines grausigen Mordes. Inmitten der schönen Minerale wurde die Leiche einer renommierten Wissenschaftlerin entdeckt – Expertin für Seltene Erden Elemente. Warum musste sie sterben? Wer steckt hinter dem Mord? Und was hat das alles mit Seltenen Erden, Bergbau und der Weltwirtschaft zu tun? Die Schüler begeben sich auf die Suche nach dem Mörder und lernen dabei die Seltenen Erden mit ihrer Verwendung und Einbindung in die globalisierte Nutzung unserer Ressourcen kennen.

Lehrplan Geografie OS Kl. 8 LB 4 – Leben in der Einen Welt. GYM Kl. 11 (GK) LB 3 – Globale Disparitäten und Verflechtungen. LB 4 – Ressourcen und ihre Nutzung. Kl. 11 (LK) LB 5 – Globale Disparitäten und Verflechtungen. LB 7 – Nutzung, -Gefährdung und Schutz von Ressourcen. – Dauer 2 Std. Organisationsform Kriminalanalyse in Gruppen mit anschließender Diskussion Preis 65 Euro zzgl. Eintritt von 3 Euro pro Schulkind

Infotheke (erreichbar von Mo–Do, 10–15:30 Uhr)

Telefon 03731 394654
Fax 03731 394671
fuehrungen@terra-mineralia.de

Adresse

TU Bergakademie Freiberg
terra mineralia
Schloss Freudenstein
Schloßplatz 4
09599 Freiberg